Mezey, Judit: Abscherversuche an kieferorthopädischen Brackets nach einer DIN-Prüfvorschrift. - Bonn, 2011. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-27179
@phdthesis{handle:20.500.11811/4840,
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author = {{Judit Mezey}},
title = {Abscherversuche an kieferorthopädischen Brackets nach einer DIN-Prüfvorschrift},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2011,
month = dec,

note = {Ziel dieser in-vitro-Studie war die Untersuchung der Scherhaftfestigkeit von Metallbracket-Adhäsiv- und Zahn-Adhäsiv-Metallbracket-Kombinationen nach den Prüfvorschriften DIN 13990 mit der Relevanz für den klinischen Einsatz. Grenzen und Möglichkeiten der Aussagekraft der Untersuchungsergebnisse bei Aufteilung der Verbundsituation in Bracket-Adhäsiv einerseits sowie Zahn-Adhäsiv-Bracket andererseits sollten aufgezeigt werden mit dem Ziel der Evaluierung der praktischen Umsetzung der DIN-Norm 13990.
An insgesamt 120 Rinderzähnen und 12 Bracket-Adhäsiv Kombinationen wurden unter standardisierten Bedingungen Scherversuche mit den drei Adhäsiven, TransbondTM XT, Light BondTM und Phase II® und vier Brackets, Discovery®, Midi Low Friction, Euro Midi Classic und Carriere durchgeführt. Die Ergebnisse wurden statistisch ausgewertet und Gruppenunterschiede mit der Varianzanalyse (ANOVA) auf Signifikanz überprüft. Die höchsten Scherhaftfestigkeitswerte zeigten die Verbunde Discovery® (23,5 N/mm²) und Midi Low Friction (23,6 N/mm²) mit Light BondTM. Innerhalb der Gesammtverbunden die höchste Scherhaftfestigkeitswerte zeigten die Kombinationen mit Carriere (von 14,9 N/mm² bis 17,2 N/mm²) gefolgt von Discovery® (von 13,2 N/mm² bis 16,5 N/mm²). Die Varianzanalyse hat gezeigt, dass die verschiedene Zahn-Adhäsiv-Bracket-Kombinationen keine signifikante Unterschiede haben.
Die ARI-Werte des Verbundes Bracket-Adhäsiv zeigten vergleichbare Ergebnisse mit denen des Gesamtverbundes Zahn-Adhäsiv-Bracket. 66 % der Zahn-Adhäsiv-Bracket-Kombinationen hatten einen ARI-Grad 0. Das bedeuetet, dass kaum Restadhäsiv auf den Zahn blieb und damit ein leichtes, zahnschmelzschonendes Debonding möglich ist. Die Aufteilung des Haftverbundes in getrennte Prüfungen zeigte große Vorteile für die Beurteilung der Scherhaftfestigkeit eines Bracket-Adhäsiv- und Zahn-Adhäsiv-Bracket-Verbundes, um davon eine klinische Prognose ableiten zu können.
Mit der DIN 13990 ist es möglich, eine schnelle Entscheidung zum Auswahl der klinisch verwendbaren Bracket-Adhäsiv-Kombinationen zu treffen.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/4840}
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