Harlfinger, Susanne: Die Geschichte der Lepraarbeit in Ostafrika : ein Vergleich der Entwicklung in Tanzania, Uganda und Kenya. - Bonn, 2012. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-28602
@phdthesis{handle:20.500.11811/5166,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-28602,
author = {{Susanne Harlfinger}},
title = {Die Geschichte der Lepraarbeit in Ostafrika : ein Vergleich der Entwicklung in Tanzania, Uganda und Kenya},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2012,
month = jul,

note = {Bereits während der deutschen und britischen Kolonialherrschaft in Ostafrika und der Bemühungen der Kolonialmächte Anfang des 20. Jahrhunderts eine Gesundheitsversorgung aufzubauen, befassten sich zunächst europäische Konzepte mit der Lepraarbeit, gefolgt von späteren internationalen. Diese Studie zur Leprabekämpfung in Ostafrika umfasst einen Zeitraum, der mit der Kongokonferenz im Jahr 1884 beginnt und mit der Einführung der Nationalen Tuberkulose- und Leprabekämpfungsprogramme in Tanzania 1970, Kenya 1980 und Uganda 1988 enden wird. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Betrachtung der Lepraarbeit im sozialhistorischen Sinne, wobei die jeweiligen kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten in Ostafrika berücksichtigt und Patienten, Ärzte, Familien sowie soziale Gruppen in die Auswertung mit einbezogen werden. Es wird dargestellt, wie die einheimische Bevölkerung mit der Erkrankung umging, welche sozialen und medizinischen Schwierigkeiten und Herausforderungen die Eindämmung der Krankheit erschwerten und welche Maßnahmen seitens der Europäer und der einheimischen Bevölkerung akzeptiert, toleriert oder missachtet wurden. Gleichzeitig wird dargestellt, wie sich das Konzept der Leprabekämpfung von erzwungenen und freiwilligen Isolationsmaßnahmen zu einem ganzheitlichen Konzept bestehend aus Prävention, Therapie sowie Rehabilitation wandelte und welche Rolle dabei die Missionen und internationale Hilfsorganisationen übernahmen.},
url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/5166}
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