Ruland, Friederike Eva Charlotte: Prävalenz der obstruktiven Schlafapnoe bei Patienten mit rezidivierendem paroxysmalen Vorhofflimmern und Pulmonalvenenablation. - Bonn, 2012. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-29793
@phdthesis{handle:20.500.11811/5188,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-29793,
author = {{Friederike Eva Charlotte Ruland}},
title = {Prävalenz der obstruktiven Schlafapnoe bei Patienten mit rezidivierendem paroxysmalen Vorhofflimmern und Pulmonalvenenablation},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2012,
month = dec,

note = {Einleitung: Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung im klinischen Alltag und aufgrund der älter werdenden Gesellschaft in den westlichen Länder und der Zunahme von Risikofaktoren wie Hypertonie, Adipositas und Diabetes steigt die Zahl der Vorhofflimmer-Patienten stetig an. Daher untersucht diese Arbeit, ob es einen Zusammenhang zwischen der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) und Rezidiven von paroxysmalem Vorhofflimmern bei Patienten mit >2 Pulmonalvenen-Ablationen gibt.
Methoden: Es wurden 46 Patienten mit therapieresistentem paroxysmalen VHF untersucht, von denen 23 auch nach zwei PV-Ablationen weiterhin an VHF litten (Rezidiv-Gruppe). Weitere 23 Patienten waren nach einmaliger PV-Ablation seit mindestens sechs Monaten VHF-frei (Kontroll-Gruppe). Jeder der 46 Patienten unterzog sich einer nächtlichen ambulanten Polygraphie. Die beiden Gruppen wurden in Bezug auf Alter, Geschlecht und Ejektionsfraktion angeglichen. Die Patienten waren im späten mittleren Alter (65 ± 7 gegenüber 63 ± 10 Jahre, P=0,23), übergewichtig (BMI 27,3 ± 3,6 vs. 27,2 ± 4,6 kg/m2, P=0,97) und weißer Hautfarbe (100 %).
Ergebnisse: Es wurde festgestellt, dass die Prävalenz von OSA, definiert als AHI > 5, in der Gruppe der Patienten mit rezidivierendem paroxysmalen VHF signifikant höher war (87 %) als in der Kontrollgruppe (48 %, P=0.005). Zudem war die OSA in der Rezidiv-Gruppe signifikant schwerer, indiziert durch die Frequenz von Apnoe- und Hypopnoephasen (mittlerer AHI 27 ± 22 vs. 12 ± 16 Ereignisse/h Schlaf, P=0,01).
Dieses Ergebnis zeigt, dass die OSA eine der zugrunde liegenden Ursachen ist, welche zur Wiederkehr von VHF führt. Zudem weist es auf einen engen Zusammenhang zwischen OSA und rezidivierendem VHF hin und stärkt die Theorie, dass zwischen den beiden Erkrankungen eine kausale Beziehung besteht und OSA eine wichtige Rolle in der Pathogenese des Vorhofflimmerns spielt.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/5188}
}

Die folgenden Nutzungsbestimmungen sind mit dieser Ressource verbunden:

InCopyright