Voigt, Gerhard Fritz Cornelius: Langzeitüberleben nach kardiopulmonaler Reanimation Retrospektive Analyse der Daten der Stadt Köln aus dem 1. Halbjahr 2005. - Bonn, 2014. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-37750
@phdthesis{handle:20.500.11811/5924,
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title = {Langzeitüberleben nach kardiopulmonaler Reanimation Retrospektive Analyse der Daten der Stadt Köln aus dem 1. Halbjahr 2005},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2014,
month = dec,

note = {Das Outcome nach Reanimation (primär nicht traumatischer Ursache) insbesondere nach einem Zeitraum von > 18 Monaten ist in der Literatur kaum berücksichtigt. Durch eine retrospektive Analyse der Notarzteinsatzprotokolle der Stadt Köln aus dem erstem Halbjahr 2005 soll nachvollzogen werden, wie sich die Langzeitüberlebensrate und Lebensqualität nach 50 Monaten darstellt.
Grundlage der retrospektiven Studie ist die Durchsicht der Notarzteinsatzprotokolle der Stadt Köln im ersten Halbjahr 2005, die nach den Stichworten „Reanimation“ und „primär erfolgreiche Reanimation“ selektiert wurden. Durch Nachfrage bei den aufnehmenden Krankenhäusern und beim Einwohnermeldeamt wurden weitere Daten erhoben. Die Patienten, deren Meldedaten nachverfolgt werden konnten, wurden angeschrieben, um eine telefonische Befragung mit dem Assessment SF 36- Fragebogen durchzuführen.
Bei 12.309 Notarzteinsätzen der Stadt Köln im ersten Halbjahr 2005 wurde in 360 Fällen eine Reanimation durchgeführt (2,92 % aller Einsätze). 164 Patienten (45,6 %) wurden bei primär erfolgreicher Reanimation in eine weiterversorgende Klinik eingewiesen.
Von diesen Patienten waren zum Erhebungszeitpunkt September 2009 104 Patienten (63,4 %) verstorben, 29 Patienten (17,7 %) nicht verstorben, bei 31 Patienten (18,9 %) konnten keine Daten weiterverfolgt werden. Insgesamt konnten 26 Patienten angeschrieben werden, von 15 Rückläufern war bei 11 „Adresse unbekannt“ vermerkt, wenngleich die Ergebnisse der Nachfrage beim Einwohnermeldeamt die angeschriebene Adresse vorgab. Nach 50 Monaten waren somit von 26 Patienten Adressen oder Meldedaten bekannt. Nur 4 Patienten waren aufzufinden, diese stimmten einer telefonischen Befragung zu.
Von den 4 zu befragenden Patienten beschrieben drei (2 Frauen und 1 Mann) ihre Lebensqualität ohne Einschränkung. Der verbleibende männliche Patient wurde von seiner Mutter mit erheblicher Einschränkung der Lebensqualität beschrieben. Aufgrund der geringen Zahl von zurück erhaltenen Datensätzen ließen sich keine prognostischen Prognoseparameter für ein Überleben und günstiges neurologisches Outcome ermitteln.},

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