Endlich, Matthias: Langzeitresultate und Analyse der Lebensqualität mittels SF-36 Gesundheitsfragebogen bei Patienten mit stattgehabter Aortendissektion vom Typ Stanford A. - Bonn, 2014. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-37979
@phdthesis{handle:20.500.11811/5935,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-37979,
author = {{Matthias Endlich}},
title = {Langzeitresultate und Analyse der Lebensqualität mittels SF-36 Gesundheitsfragebogen bei Patienten mit stattgehabter Aortendissektion vom Typ Stanford A},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2014,
month = nov,

note = {Die Typ A-Dissektion der Aorta (AADA) ist ein schwerwiegendes Krankheitsbild, dass mit verschiedensten Komplikationen einhergehen kann. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Langzeitüberleben sowie der Lebensqualität dieses Patienten-Kollektivs.
Im Zeitraum von Januar 1999 bis Dezember 2006 wurden 120 Patienten mit diesem Krankheitsbild in der Klinik und Poliklinik für Herzchirurgie des Universitätskranken-hauses Bonn operiert. 84 (70,0 %) der Patienten waren männlich und 36 (30,0 %) weiblich. Das Durchschnittsalter betrug 59,8 ± 12 Jahre und die mittlere Nachsorgezeit lag bei 99,2 ± 6 Monaten. Jeder der Langzeitüberlebenden hatte mindestens 2 Follow-Ups (FU). Das erste FU erfolgte 45 ± 32 Monate nach stattgehabter Operation. 46 ± 10 Monate danach erfolgte das zweite FU. Die Lebensqualität wurde mit Hilfe des SF-36 evaluiert.
Das Langzeit-Überleben betrug 62,4 % mit einem maximalen Follow-Up von 156 Monaten. Die erfasste Lebensqualität zeigte eine signifikante Verschlechterung der kör-perlichen Summenskala (PCS) in FUII gegenüber FUI mit p = 0,013. Des Weiteren zeigte sich auch eine signifikante Verschlechterung der psychischen Summenskala (MCS) und deren Unterkategorien in FUII im Vergleich mit FUI, der deutschen Normalbevölkerung (NP) und anderen Krankheitsbildern p < 0,05. Hierbei zeigte sich, dass die Verschlechterung des MCS abhängig von Patientenalter zum Zeitpunkt der AADA ist. Patienten im Alter > 30 und < 40 Jahren erreichten im Median einen MCS-Wert von 17,6 (NP 50,1) und Patienten im Alter > 70 Jahre 42,0 (NP 52,1).
Im Gegensatz zu unseren Erwartungen haben sich die Patienten im Langzeitverlauf hin-sichtlich der Lebensqualität nicht verbessert, sondern verschlechtert. Vor allem die schlechten Werte hinsichtlich MCS und dazugehöriger Unterkategorien ist ein unter-schätzter Einflussfaktor hinsichtlich der Langzeitlebensqualität und dem Langzeit-Outcome. Dies trifft vor allem für die jüngeren, als robuster eingeschätzten Patienten zu. Eine Anbindung, vor allem dieser Patienten, an eine akute oder längerfristige psychologische oder psychosoziale Betreuung sowie Selbsthilfegruppen ist sinnvoll.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/5935}
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