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Eigeninitiative und Leistungsbeurteilungen
Ein Moderationsmodell

dc.contributor.advisorBlickle, Gerhard
dc.contributor.authorWihler, Andreas
dc.date.accessioned2020-04-19T17:00:06Z
dc.date.available2020-04-19T17:00:06Z
dc.date.issued10.10.2014
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/5995
dc.description.abstractBisherige Forschungsarbeiten gehen davon aus, dass Eigeninitiative generell zu positiven Effekten (z.B. bessere Leistungsbeurteilungen, größere Identifikation mit der Organisation) führt. Jedoch häufen sich theoretische Annahmen und empirische Befunde, die dazu führen, dass diese Annahme nicht mehr uneingeschränkt aufrechterhalten werden kann. Die vorliegende Arbeit untersucht daher den Effekt von Eigeninitiative auf Leistungsbeurteilungen in Abhängigkeit der beiden Moderatoren Core Self-Evaluations und Klima für Eigeninitiative auf Grundlage des konfiguralen Ansatzes sowie der Trait Activation Theory. Daher lautete die Hypothese der vorliegenden Arbeit, dass der Zusammenhang von Eigeninitiative und Beurteilungen der beruflichen Gesamtleistung durch die Core Self-Evaluations und das Klima für Eigeninitiative moderiert wird. Bei einem gering ausgeprägten Klima für Eigeninitiative steht Eigeninitiative nur dann im positiven Zusammenhang mit Leistungsbeurteilungen, wenn die Core Self-Evaluations der Person positiv ausgeprägt sind, bei negativen Core Self-Evaluations führt oft gezeigte Eigeninitiative zu keinen Veränderungen in Leistungsbeurteilungen. Ist das Klima für Eigeninitiative jedoch stark ausgeprägt, kompensiert dieses negative Core Self-Evaluations und es kommt zu einem positiven Zusammenhang zwischen Eigeninitiative und Leistungsbeurteilungen. Wenn sowohl das Klima für Eigeninitiative als auch die positiven Core Self-Evaluations stark ausgeprägt sind, erhält die Person unabhängig von der gezeigten Eigeninitiative gute Leistungsbeurteilungen. Diese Hypothese wurde an einer Stichprobe von 219 Mitarbeiter-Kollegen-Vorgesetzten-Tripeln mittels einer hierarchisch moderierten Regressionsanalyse geprüft. Die Auswertung ergab, dass eine Dreifachinteraktion zwischen Eigeninitiative, Core Self-Evaluations und Klima für Eigeninitiative die beurteilte berufliche Gesamtleistung signifikant vorhersagt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Motivation beim eigeninitiativen Handeln und zeigen zudem auf, dass die Arbeitsumgebung diese Motivation kompensieren kann. Die theoretische sowie praktische Bedeutung dieser Befunde wird diskutiert und darauf aufbauend werden Vorschläge für zukünftige Forschung abgeleitet.
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectEigeninitiative
dc.subjectCore Self-Evaluations
dc.subjectKlima für Eigeninitiative
dc.subjectkonfiguraler Ansatz
dc.subjectTrait Activation Theory
dc.subjectproximale Determinanten
dc.subjectLeistungsbeurteilung
dc.subject.ddc150 Psychologie
dc.titleEigeninitiative und Leistungsbeurteilungen
dc.title.alternativeEin Moderationsmodell
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-37776
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID3777
ulbbnediss.date.accepted12.09.2014
ulbbnediss.institutePhilosophische Fakultät : Institut für Psychologie
ulbbnediss.fakultaetPhilosophische Fakultät
dc.contributor.coRefereeNeubauer, Walter


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