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Patienten mit kardiovaskulärer Erkrankung
Temperament- und Charakterdimensionen und deren Zusammenhänge mit Gerinnungsfaktoren

dc.contributor.advisorGeiser, Franziska
dc.contributor.authorKiesewetter, Katharina
dc.date.accessioned2020-04-23T07:37:30Z
dc.date.available2020-04-23T07:37:30Z
dc.date.issued01.08.2017
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/6967
dc.description.abstractGegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung eines Zusammenhangs von Persönlichkeitseigenschaften des Temperament-Charakter-Inventars (TCI, Cloninger 1993) und den Gerinnungsparametern D-Dimere, stellvertretend für die Koagulation, und t-PA-Ag und PAI-1-Ag, stellvertretend für die Fibrinolyse, bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung. Motiviert ist das Vorhaben durch den noch nicht ausreichenden Kenntnisstand zu vermittelnden Faktoren für den empirisch belegten Zusammenhang psychischer Belastungen und erhöhtem koronaren Risiko.
In der klinischen Studie wurden 292 Patienten mit einer durch eine Koronarangiografie gesicherten koronaren Herzerkrankung eingeschlossen. Drei Monate nach der Katheteruntersuchung wurden mittels Fragebögen u.a. die Persönlichkeitsausprägungen des TCI, die Variablen Angst und Depressionen, kardiovaskuläre Risikofaktoren und demographischen Daten erfasst. Zur Beurteilung der Gerinnungsparameter erfolgt eine Blutentnahme.
In unserer Studienstichprobe zeigen die Ergebnisse, dass bei KHK-Patienten von den untersuchten Gerinnungsparametern am ehesten die D-Dimere als Aktivitätsindikator der Koagulation einen Zusammenhang mit den im TCI erfassten Persönlichkeitsdimensionen zeigen. Leicht erhöhte D-Dimer-Werte finden sich bei vermehrter Selbstlenkungsfähigkeit, vermehrter Selbsttranszendenz, erhöhter Belohnungsabhängigkeit sowie tendenziell auch vermehrter Kooperativität. Bei verstärktem Neugierverhalten kann eine Erniedrigung der D-Dimere beobachtet werden. Sowohl Angst als auch Depression erweisen sich als moderierende Variable für diesen Zusammenhang, könnten also den gefundenen Zusammenhang erklären. Unter Berücksichtigung des Alters können wir allerdings keine signifikanten Zusammenhänge mehr finden. Die Altersabhängigkeit sowohl der Gerinnung wie auch der Persönlichkeitsdimensionen ist in der Zusammenschau mit der bestehenden Literatur eine plausible Erklärung für einige unserer gefundenen Zusammenhänge, nicht aber für die positive Korrelation zwischen der Persönlichkeitsdimension Belohnungsabhängigkeit und den D-Dimeren. Da es bereits Hinweise auf einen Zusammenhang der Belohnungsabhängigkeit mit einer präklinischen Arteriosklerose gibt, sollte weitere Forschung hier ansetzen.
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectD-Dimere
dc.subjectBelohnungsabhängigkeit
dc.subjectNeugierverhalten
dc.subjectSchadensvermeidung
dc.subjectKooperativität
dc.subjectSelbstlenkungsfähigkeit
dc.subjectSelbsttranszendenz
dc.subjectBeharrlichkeit
dc.subjectKHK
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titlePatienten mit kardiovaskulärer Erkrankung
dc.title.alternativeTemperament- und Charakterdimensionen und deren Zusammenhänge mit Gerinnungsfaktoren
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-47401
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID4740
ulbbnediss.date.accepted15.05.2017
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Kliniken : Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeHauser, Stefan


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