Sporbert, Felix: Endoluminale Therapie der Vena saphena magna : Laser und Radiowelle im Fünfjahresvergleich. - Bonn, 2017. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-47415
@phdthesis{handle:20.500.11811/6968,
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author = {{Felix Sporbert}},
title = {Endoluminale Therapie der Vena saphena magna : Laser und Radiowelle im Fünfjahresvergleich},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2017,
month = may,

note = {Ziel: Bestimmung und Bewertung des Outcomes nach Behandlung der VSM-Insuffizienz mittels endoluminaler Lasertherapie (EVLA) und Radiofrequenzablation (RFA) im Fünfjahresverlauf.
Methoden: In dieser nichtrandomisierten, prospektiven Studie wurden die zwischen 2007 und 2008 behandelten Patienten mit einer kompletten Stammvarikose der VSM CEAP: C2–C6), je nach Ablationsart, in drei Gruppen unterteilt: a) RFA (VNUS Closure- Fast™), b) EVLA 980 nm (ELVeS 980™) und c) EVLA 1470 nm (ELVeS 1470™). Duplexsonographische Nachkontrollen erfolgten 3 Tage, 3 Monate, 1 Jahr und 5 Jahre nach Behandlung.
Ergebnisse: Insgesamt 589 Patienten mit 643 VSM (223 RFA, 185 EVLA 980, 235 EVLA 1470) wurden in Tumeszenz-Lokalanästhesie behandelt. Es traten keine schwerwiegenden Komplikationen auf, die Rate leichter Komplikationen betrug (4,7–12,2 %, p=0,135). Bei 66 % (RFA), 15 % (EVLA 980) and 32 % (EVLA 1470) der Patienten lag Schmerzfreiheit ohne postoperative Analgesie vor. Nach 5 Jahren waren 86 % (RFA), 90 % (EVLA 980) and 93 % (EVLA 1470) der behandelten Venen verschlossen (p=0,096). Duplexsonographischer Reflux fand sich bei 8 % (RFA), 6 % (EVLA 980) und 5 % (EVLA 1470) (p=0,73). 5 % (RFA), 2 % (EVLA 980) und 2 % (EVLA 1470) der Patienten benötigten eine Rezidivbehandlung (p=0,28). Insgesamt 133 Patienten zeigten eine sekundäre Insuffizienz eines bisher noch nicht behandelten Abschnitts der VSM oder einer akzessorischen Vene, in 33 Fällen bestand die Indikation zur erneuten Ablation. In der Auswertung eines Fragebogens bestanden keine signifikanten Unterschiede zwischen den drei Behandlungs - armen in Bezug auf das kosmetische Ergebnis (VAS 8,3 von 10), Gesamterfolg der Behandlung (VAS 8,4 von 10) und Bereitschaft zur weiteren endoluminalen Therapie (86 %).
Schlussfolgerung: Endoluminale Therapie der insuffizienten Vena saphena magna ist eine einfache, sichere und patientenfreundliche Methode zur Varikosebehandlung. Radiofrequenzablation geht mit einer geringeren Schmerzrate als Lasertherapie einher. RFA und EVLA 1470 unterscheiden sich nicht im Venenverschlussergebnis.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/6968}
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