Pensel, Max Christian: Zur Assoziation von regelmäßigem Ausdauersport und der Hirnaktivierung bei exekutiven Kontrollprozessen. - Bonn, 2019. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-54417
@phdthesis{handle:20.500.11811/7711,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-54417,
author = {{Max Christian Pensel}},
title = {Zur Assoziation von regelmäßigem Ausdauersport und der Hirnaktivierung bei exekutiven Kontrollprozessen},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2019,
month = may,

note = {Die vorliegende Studie untersucht in einem longitudinalen, kontrollierten Design die Auswirkungen eines regelmäßigen, sub-maximalen Ausdauertrainings auf die Interferenzkontrolle, einer wichtigen Exekutivfunktion. Insbesondere in älteren und sehr jungen Probandenpopulationen sind bereits Assoziationen von kardiovaskulärem Training und exekutiven Kontrollfunktionen mit Methoden der funktionellen Neurobildgebung beschrieben worden. Fitnesszugewinne sind hierbei meist an trainingsinduzierten Änderungen der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) festgemacht worden. Diese Untersuchung fokussiert sich auf eine mittelalte Probandengruppe, wobei hinsichtlich der Fitnessevaluation neben VO2max auch Blutlaktatkurven (BLC) erfasst worden sind. Dreiundzwanzig männliche Probanden (m = 49 Jahre) ohne bisherige relevante sportliche Betätigung wurden einem sechsmonatigen Lauftraining ausgesetzt (Interventionsgruppe). Zusätzlich wurden 14 Probanden rekrutiert, die keine Sportintervention erhielten (Kontrollgruppe, m = 52 Jahre). Behaviorale Leistungen und parallele Hirnaktivierungen der Interferenzkontrolle wurden vor und nach der Intervention in einem funktionellen MRT-Paradigma mithilfe eines Flanker-Tasks erfasst. Während Gruppenvergleich über die Zeit keine signifikanten Unterschiede zeigten fanden sich in der Interventionsgruppe signifikante Assoziationen von Änderungen der Aktivierung in frontalen Hirnregionen und individuellen Fitnesszuwächsen gemessen an Änderungen der BLC. Vergleichbare Assoziationen für VO2max ergaben sich nicht. Die Studie zeigt, dass trainingsinduzierte funktionelle Plastizität bezüglich exekutiver Kontrollfunktionen auch im mittleren Erwachsenenalter beobachtbar ist und mit individuellen Fitnessänderungen korreliert. Für eine moderate Trainingsintensität scheint hierbei die BLC einen sensitiven Parameter darzustellen um trainingsinduzierte Änderungen von kardiovaskulärer Fitness und von Hirnfunktionen der Interferenzkontrolle in Zusammenhang zu bringen.},
url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/7711}
}

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