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Branchenbezogene Risikobeobachtung im Arbeitsschutz
Möglichkeiten und Grenzen

dc.contributor.advisorRudinger, Georg
dc.contributor.authorBirska, Sylwia
dc.date.accessioned2020-04-27T06:34:02Z
dc.date.available2020-04-27T06:34:02Z
dc.date.issued03.06.2019
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.11811/8148
dc.description.abstractDie Veränderungen in der Arbeitswelt schreiten unaufhaltsam voran. Durch den Einzug immer neuerer Technologen in den Arbeitsalltag, die Entgrenzung von Arbeit und Beruf sowie die alternde Bevölkerung ergeben sich stetig neue Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für Beschäftigte. Die Kosten für arbeitsbedingte Erkrankungen und Schäden tragen nicht nur die Unternehmen und die gesetzliche Unfallversicherung sondern die gesamte Gesellschaft.
Die gesetzliche Unfallversicherung ist eine der beiden Säulen des deutschen Arbeitsschutzsystems, die dafür sorgt, dass Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren verhütet werden. Um Präventionsmaßnahmen proaktiv einleiten zu können, noch bevor es zu Unfällen oder Gesundheitsbeeinträchtigungen kommt, müssen arbeitsrelevante Trends und Entwicklungen der verschiedenen Branchen frühzeitig bekannt sein. Deshalb baute die Unfallversicherung das Risikoobservatorium (RO) auf, innerhalb dessen sie ihre Aufsichtspersonen branchenbezogen zu Risiken befragt.
Die vorliegende Arbeit evaluierte das RO und liefert somit einen Beitrag zur Qualitätssicherung nicht nur des RO sondern auch des Arbeitsschutzes. Sie hilft zudem Kosten zu senken, die die gesamte Gesellschaft zu tragen hat. Die zentrale Fragestellung dieser Evaluation beschäftigt sich damit, wie das Konzept des RO gestaltet sein sollte, sodass es organisatorisch optimal eingebettet ist und den Unfallversicherungsträgern handlungsrelevante Informationen – auch branchenorientiert – für ihre Präventionsarbeit liefert. Hierzu wurden ein Methodenmix aus qualitativen und quantitativen Methoden sowie der partizipative Ansatz gewählt.
Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass das RO eine wichtige Basis zur Erfassung branchenübergreifender Risiken darstellt und andererseits, dass Optimierungsbedarf besteht. Auf Grundlage aller Ergebnisse wurde ein modifiziertes Konzept des RO entwickelt.
Bedingt durch die teilweise Heterogenität der Unfallversicherungsträger fallen ihre Bedarfe und Bedürfnisse bezogen auf das RO unterschiedlich aus. Somit ist abschließend festzustellen, dass das Risikoobservatorium kein in vollem Umfang für alle Unfallversicherungsträger handlungsrelevantes Instrument darstellen kann.
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectArbeitsschutz
dc.subjectRisikobeobachtung
dc.subjectPrävention
dc.subjectZukunftsforschung
dc.subjectDeutsche Gesetzliche Unfallversicherung
dc.subjectUnfallversicherungsträger
dc.subjectBerufsgenossenschaften
dc.subjectUnfallkassen
dc.subjectEvaluation
dc.subjectRisikoobservatorium
dc.subject.ddc150 Psychologie
dc.titleBranchenbezogene Risikobeobachtung im Arbeitsschutz
dc.title.alternativeMöglichkeiten und Grenzen
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-54814
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID5481
ulbbnediss.date.accepted15.04.2019
ulbbnediss.institutePhilosophische Fakultät : Institut für Psychologie
ulbbnediss.fakultaetPhilosophische Fakultät
dc.contributor.coRefereeKrzeminski, Michael


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