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Why Imperial Societies Fail
Der Zusammenbruch der ostasiatischen Tributgesellschaft

dc.contributor.advisorGu, Xuewu
dc.contributor.authorKe, Xiaojun
dc.date.accessioned2020-04-27T18:01:01Z
dc.date.available2020-04-27T18:01:01Z
dc.date.issued17.03.2020
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/20.500.11811/8323
dc.description.abstractIn dieser Dissertation wird der Grund für die Beendigung einer traditionellen diplomatischen Praxis in Ostasien in der Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts aus der Sicht der Politikwissenschaft und internationalen Beziehungen erneut erörtert und untersucht. Diese Dissertation versucht die entscheidende Rolle von Identität und Anerkennung bei der Aufrechterhaltung und Zerstörung einer internationalen Gesellschaft aufzuzeigen. Durch die Untersuchung der historischen Aufzeichnungen und modernen Forschungen stellt diese Dissertation zunächst die gängige Schlussfolgerung zum Zusammenbruch der traditionellen Weltordnung in Ostasien in Frage, nämlich, dass die ostasiatische Weltordnung durch die Angriffe europäischer Kolonialkräfte ab Mitte des 19. Jahrhunderts zerstört wurde. Stattdessen behauptet diese Dissertation, dass die ostasiatische diplomatische Ordnung nach der Mitte des 17. Jahrhunderts basierend auf ihrer eigenen Logik aufgelöst wurde.
Um die Argumentation dieser Dissertation durchzuführen, wird der populäre Begriff des „Tributary Systems“ von Anfang an aufgegeben. Diese Dissertation übernimmt den Begriff der „Tributgesellschaft“, da er den Kern dieser diplomatischen Praxis in der Geschichte Ostasiens besser darstellen kann - nach der Definition dieser Dissertation war die traditionelle ostasiatische Welt eher eine konstruktivistische Gesellschaft als eine einfaches „internationales System“. Darüber hinaus wird in dieser Dissertation ein Analyserahmen mit dem Namen „Vier Säulen der Tributgesellschaft“ erstellt, um das Forschungsobjekt anhand der Methodologie von Fallstudien zu untersuchen, in denen 16 historische Fälle analysiert werden. Am Ende kommt diese Dissertation zu dem Schluss, dass die traditionelle Gesellschaft der ostasiatischen Welt aufgrund eines inhärenten Paradoxons nach der Mitte des 17. Jahrhunderts zusammengebrochen ist, nämlich dass die Identität dieser Gesellschaft durch den damaligen dynastischen Wandel zerstört wurde, in dem der ehemalige „Herrscher“ dieser Gesellschaft, der allgemein als Vertreter des „universellen Wertes“ der Gesellschaft anerkannt wurde, durch einen neuen „Herrscher“ ersetzt wurde, der als derjenige angesehen wurde, der auf der niedrigsten Position im Identitäts- und Statusspektrum stand. Obwohl der neue Herrscher versucht hatte, sein eigenes Identitätsmuster durch variante Methoden zu konstruieren und sich als Nachfolger des früheren Herrschers darzustellen, ist der Versuch des neuen Herrschers schließlich aufgrund seiner fehlerhaften Umsetzung und des Widerstands der anderen Mitglieder der Gesellschaft gescheitert.
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectTributgesellschaft
dc.subjectIdentitätspolitik
dc.subjectOstasien
dc.subjectStatus
dc.subjectInternationale Beziehung
dc.subject.ddc320 Politik
dc.titleWhy Imperial Societies Fail
dc.title.alternativeDer Zusammenbruch der ostasiatischen Tributgesellschaft
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-58109
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID5810
ulbbnediss.date.accepted2020-01-17
ulbbnediss.institutePhilosophische Fakultät : Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie
ulbbnediss.fakultaetPhilosophische Fakultät
dc.contributor.coRefereeKauz, Ralph


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