Uschner, Frank Erhard: Die Effekte des Multikinase-Inhibitors Regorafenib auf die zirrhotische und nicht-zirrhotische portale Hypertension im Rattenmodell. - Bonn, 2020. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-57879
@phdthesis{handle:20.500.11811/8449,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-57879,
author = {{Frank Erhard Uschner}},
title = {Die Effekte des Multikinase-Inhibitors Regorafenib auf die zirrhotische und nicht-zirrhotische portale Hypertension im Rattenmodell},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2020,
month = jul,

note = {Einleitung: Chronische Lebererkrankungen führen zu einer portalen Hypertension mit schwerwiegenden Komplikationen für Patienten. Eine pathologisch gesteigerte, extrahepatische Angiogenese ist ursächlich an der Entstehung der portalen Hypertension beteiligt. Der Multikinase-Inhibitoren Regorafenib, der bereits zur Therapie des hepatozellulären Karzinoms eingesetzt wird, könnte anti-angiogenetische und anti-fibrotische Effekte haben. Somit war das Ziel dieser Arbeit, die Bedeutung von Regorafenib als neue therapeutische Option der portalen Hypertension im Tiermodell zu untersuchen.
Methoden: In Ratten wurde mittels Gallengangsligatur eine zirrhotische- und mittels Portalvenenligatur eine nicht-zirrhotische portale Hypertension induziert. Nach akuter oder chronischer Regorafenib Gabe wurden Veränderungen in der Fibrose und Angiogenese untersucht und hämodynamische Veränderungen in vivo gemessen.
Ergebnisse: Regorafenib konnte in verschiedenen Tiermodellen der portalen Hypertension die Angiogenese hemmen und dadurch den Pfortaderdruck sowie den mesenterialen Shuntfluss und in der experimentellen Zirrhose den hepatischen Widerstand senken. Regorafenib hatte jedoch keinen Einfluss auf die Fibrose. Zusätzlich zeigten sich hepatotoxische Nebenwirkungen bei der Langzeitgabe von Regorafenib in zirrhotischen Tieren. Dagegen waren bei der akuten Gabe oder im Modell der nicht-zirrhotischen portalen Hypertension keine hepatotoxischen Effekte festzustellen.
Diskussion: Regorafenib könnte eine vielversprechende Therapieoption für Patienten mit portaler Hypertension und erhaltener Leberfunktion darstellen.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/8449}
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