Bickel, Karen: Interpretation von intrakardialen Mini-Elektroden-Signalen in Abhängigkeit von Verschaltung, Spülrate und Angulationswinkel. - Bonn, 2020. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-59888
@phdthesis{handle:20.500.11811/8749,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-59888,
author = {{Karen Bickel}},
title = {Interpretation von intrakardialen Mini-Elektroden-Signalen in Abhängigkeit von Verschaltung, Spülrate und Angulationswinkel},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2020,
month = nov,

note = {Mini-Elektroden sind auf konventionellen Elektroden an der Katheterspitze angebracht und sollen eine höhere Signalauflösung durch eine kleinere Elektrodenfläche und einen geringeren Inter-Elektrodenabstand als konventionelle Elektroden ermöglichen.
Bisher war unklar, welchen Einfluss Angulation, Anpressdruck und Spülrate auf die Signalqualität von Mini-Elektroden haben.
In der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, dass die Mini-Elektroden adäquaten Gewebekontakt haben, sobald die konventionelle Spitzenelektrode Kontakt mit dem Gewebe aufweist und damit die Signalvalidität über Mini-Elektroden mit denen von konventionellen Elektroden vergleichbar ist.
Mini-Elektroden zeigen hinsichtlich der Signalqualität eine Abhängigkeit von der Angulation der Katheterspitze zum Gewebe. Die Signalsteilheit (Kurtosis) zeigte keine signifikante Abhängigkeit von der Angulation, wobei sich die Signaldauer und damit auch das Integral signifikant verkürzten, wenn der Katheter von der tangentialen Position wegbewegt wurde.
Bezüglich der Spülrate zeigen Mini-Elektroden eine unabhängige Signalqualität, wohingegen konventionelle Elektroden unter vermehrter Spülrate eine längere Signaldauer zeigen.
Als stabilste Mini-Elektroden-Ableitung in Bezug auf die Signalcharakteristik wurde eine Verschaltung der Mini-Elektrode zur Ringelektrode des Ablationskatheters identifiziert. Diese zeigte eine deutlich geringere Varianz von Signalamplitude, -integral und -kurtosis im Vergleich zu bipolaren konventionellen Elektrodenableitungen und zu bipolaren Inter– Mini-Elektrodenableitungen. Insofern scheint eine Kombination aus Mini-Elektroden und konventionellen Elektroden ein Potential als zukünftige Standardableitung zu besitzen. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Mini-Elektroden robuste Eigenschaften bezüglich des Anlagewinkels, des Anpressdrucks und der Spülrate hinsichtlich der Qualität der abgeleiteten Signale zeigen. Die Substratcharakterisierung wird durch die Verwendung von Mini-Elektroden, die an der herkömmlichen Spitzenelektrode angebracht sind, während der Katheterablation signifikant verbessert.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/8749}
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