Elshazly, Tarek Mohamed: Werkstoffwissenschaftliche Untersuchung eines gefüllten, matrixmodifizierten zahnärztlichen Komposits. - Bonn, 2021. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-61210
@phdthesis{handle:20.500.11811/8926,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-61210,
author = {{Tarek Mohamed Elshazly}},
title = {Werkstoffwissenschaftliche Untersuchung eines gefüllten, matrixmodifizierten zahnärztlichen Komposits},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2021,
month = feb,

note = {Zielsetzung: Ziel dieser Studie war es, ein gefülltes Komposit zu bewerten, das auf der Matrixmodifikation eines konventionellen nanogefüllten Komposits basierte. Untersucht wurden der Umwandlungsgrad (DC in %), Monomer-Auswaschung, Polymerisationsschrumpfung und Mikroleckage bei verschiedenen Schichttechniken und Aushärtungszeiten. Zusätzlich wurde der Füllstoffgehalt untersucht. Als Kontrolle wurde ein konventionelles Harz-basiertes Komposit mit dem gleichen Füllstoffsystem verwendet.
Materialien und Methoden: Es wurden ein gefülltes Komposit (Filtek Bulk Fill Restorative, 3M OralCare, St. Paul, MN, USA; Kurzbezeichnung: FB) und ein konventionelles nanogefülltes Komposit (Filtek Supreme XTE, 3M OralCare, St. Paul, MN, USA; Kurzbezeichnung: FS; Kontrolle). Zylindrische Proben wurden mit unterschiedlichen Schichttechniken und Aushärtungszeiten hergestellt. Der Umwandlungsgrad wurde unter Verwendung eines Fourier-Transformations-Infrarot-spektrometers mit attenuated total reflection Fasersonde (ATR-FTIR) gemessen. Die Monomerelution wurde unter Verwendung von Hochleistungs flüssigkeits-chromatographie (HPLC) gemessen. Das Füllstoffsystem wurde für die beiden verschiedenen Harz-basierten Komposite im Rasterelektronenmikroskop (REM) untersucht. Die Aushärtungstiefe wurde den Verhältnissen der unteren/oberen Härtezahl zugeordnet. Zur Polymerisationsschrumpfung wurde jede Probe unter Verwendung von Mikrocomputertomographie (µCT) gescannt. Die Daten wurden mit der Mimics-Software verarbeitet. Für die Bestimmung des Mikroleackage wurden 90 Zähne geschnitten und unter einem Stereomikroskop auf Farbstoffpenetration untersucht.
Ergebnisse: Kein signifikanter Unterschied in DC% über verschiedene Lagerperioden zwischen B-Bulk und S-Inkremental. Eine höhere Monomerelution wurde signifikant aus (FS) als aus (FB) nachgewiesen. Die Elutionsmenge und -rate variierten signifikant über Lagerzeiten und zwischen verschiedenen Monomeren. REM-Bilder zeigten Unterschiede in der Größe der Füllstoffe und der Agglomeration zwischen beiden Materialien. Die Ergebnisse zeigten auch keine signifikanten Unterschiede in der Polymerisationsschrumpfung und im Mikroleckage zwischen verschiedenen Packungstechniken und unterschiedlichen Aushärtungszeiten der beiden Verbundwerkstoffe gefunden.
Schlussfolgerung: Matrixmodifizierte Bulk-Fill-Verbundwerkstoffe konnten in einer Masse von bis zu 5 mm mit einer Polymerisationseffizienz ähnlich wie bei herkömmlichen Verbundwerkstoffen verpackt und gehärtet werden.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/8926}
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