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Untersuchung des Angstlevels von Kindern in Bezug auf eine zahnärztliche Behandlung

dc.contributor.advisorJervøe-Storm, Pia-Merete
dc.contributor.authorPeters, Lisa Patricia
dc.date.accessioned2021-08-03T15:17:30Z
dc.date.available2021-08-03T15:17:30Z
dc.date.issued03.08.2021
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/9253
dc.description.abstractInternationale Studien, die sich mit der Zahnbehandlungsangst bei Kindern beschäftigen zeigen auf, wie man diese valide messen und erfassen kann in Form eines Fragebogens. Ziel dieser Untersuchung war jedoch nicht nur aufzuzeigen, welche Einflüsse Alter, Ge-schlecht und bestimmte Behandlungsabschnitte oder -geräte auf die Angst der Kinder haben, sondern darzustellen, inwieweit Eltern die Angst ihrer Kinder richtig einschätzen und erstmalig zu untersuchen, ob es Angstunterschiede bei Kindern gibt, die spezialisierte Kinderzahnarztpraxen, Kliniken oder normale Zahnarztpraxen ohne Spezialisierung be-suchen.
Eine Genehmigung der Ethikkommission wurde eingeholt zur Befragung von 120 Proban-den, aufgeteilt in 60 Eltern-Kind-Paare, wobei jeweils 20 einer Kinderzahnarztpraxis, dem Kinderkurs der Zahnklinik der Universität Bonn und einer nichtspezialisierten Zahnarzt-arztpraxis als Kontrollpraxis zugeordnet waren. Es wurde ein Fragebogen entwickelt auf Grundlage des CFSS-DS, den die Probanden freiwillig ausfüllen konnten. Die befragten Kinder waren im Alter von 6 bis 13 Jahren. Das schriftliche Einverständnis der Eltern zur Befragung, als auch Informationen zur Anamnese der Kinder und zum Gebisszustand wurden eingeholt. Der ermittelte dmf-t/DMF-T war ein wichtiger Bestandteil der Studie, um nachzuweisen, ob ein Zusammenhang zwischen dem ermittelten Angstindex und dem Gebisszustand existiert.
Auffällig war der hohe Kariesindex von 5,15 bei den Probanden der Zahnklinik. Es war allerdings nicht genau nachweisbar, in wie weit ein erhöhtes Angstlevel mit einem schlechteren Gebisszustand einhergeht oder ein schlechter Gebisszustand die Angst vor der Zahnbehandlung schürt. Bei 25 % der Eltern-Kind-Paare konnte nachgewiesen wer-den, dass die Eltern die Angst ihrer Kinder höher einschätzen als die Kinder sich selbst. Ebenfalls konnte erstmalig dargestellt werden, dass Kinder, die eine spezialisierte Kinder-zahnarztpraxis oder einen Kinderkurs in der Zahnklinik besuchten, einen höheren Angst-score aufwiesen als Kinder, die in einer normalen Zahnarztpraxis vorstellig wurden. Ins-gesamt konnten in den Untersuchungen keine signifikanten Unterschiede zwischen den Geschlechtern oder den verschiedenen Altersklassen gezeigt werden. Insgesamt fiel auf, dass die Mehrheit der Kinder von ihren Müttern begleitet wurde und Geschwisterkinder hatte.
de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectKinderzahnheilkunde
dc.subjectAngst
dc.subjectZahnarzt
dc.subjectZahnbehandlungsangst
dc.subjectCFSS-DS
dc.subjectAngstfragebogen
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleUntersuchung des Angstlevels von Kindern in Bezug auf eine zahnärztliche Behandlung
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-63439
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID6343
ulbbnediss.date.accepted16.07.2021
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Kliniken : Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeBourauel, Christoph Peter
ulbbnediss.contributor.gnd1245424610


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