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Lysosomale Proteine in der Biomarkerforschung

Systematische Analyse klinischer Relevanz und proteomischer Nachweisstrategien

dc.contributor.advisorBecker, Thomas
dc.contributor.authorHackenberg, Yannic
dc.date.accessioned2025-12-19T09:04:31Z
dc.date.available2025-12-19T09:04:31Z
dc.date.issued19.12.2025
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/13769
dc.description.abstractLysosomale Proteine werden zunehmend als potenzielle Biomarker für zahlreiche Erkrankungen diskutiert, ihre zuverlässige Detektion in klinischen Proben stellt jedoch weiterhin eine analytische Herausforderung dar. In dieser systematischen Literaturrecherche wurden 1.619 Studien ausgewertet, die genomische, transkriptomische oder proteomische Analysen humaner Proben durchführten. Insgesamt konnten 250 lysosomale Gene, Transkripte oder Proteine identifiziert werden, die in 245 unterschiedlichen Krankheitsentitäten als potenzielle Biomarker beschrieben wurden.
Die Analyse zeigte, dass insbesondere luminale und lysosomal assoziierte Proteine häufig detektiert wurden, während membranständige lysosomale Proteine deutlich unterrepräsentiert waren. Ungerichtete proteomische Ansätze lieferten zwar eine breite Proteomabdeckung, zeigten jedoch eine unzureichende Sensitivität für lysosomale Proteine. Gezielte massenspektrometrische Verfahren (PRM, SRM, MRM) ermöglichten hingegen eine sensitive und reproduzierbare Quantifizierung lysosomaler Proteine auch in komplexen klinischen Proben und stellen damit die derzeit praktikabelste Strategie für deren Etablierung als Biomarker dar.
de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectLysosom
dc.subjectMassenspektrometrie
dc.subjectPRM
dc.subjectDIA
dc.subjectDDA
dc.subjectProteomik
dc.subjectAMA
dc.subjectIMA
dc.subjectBiomarker
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleLysosomale Proteine in der Biomarkerforschung
dc.title.alternativeSystematische Analyse klinischer Relevanz und proteomischer Nachweisstrategien
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-87066
dc.relation.doihttps://doi.org/10.1080/14789450.2023.2190515
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID8706
ulbbnediss.date.accepted10.12.2025
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Institute : Institut für Biochemie und Molekularbiologie (IBMB)
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeKürten, Stefanie
ulbbnediss.contributor.orcidhttps://orcid.org/0009-0007-5566-4241


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