Holtz, Annika Karoline: In-vitro-Verschleißuntersuchung von Galvano- und Polyetherketonketonsekundärteleskopen auf sechs Implantaten. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-87906
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-87906
@phdthesis{handle:20.500.11811/13886,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-87906,
author = {{Annika Karoline Holtz}},
title = {In-vitro-Verschleißuntersuchung von Galvano- und Polyetherketonketonsekundärteleskopen auf sechs Implantaten},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = feb,
note = {Arbeitshypothese: Können Polyetherketonketon-Sekundärteleskopkronen in ihrem Verschleißverhalten mit Galvano-Sekundärteleskopkronen (Goldstandard) konkurrieren oder sich sogar amortisieren?
Methode: In einem Verschleißsimulator wurde auf der einen Seite ein Oberkiefermodell mit 6 Implantaten und 6 verschraubten Abutments in gleicher Einschubrichtung verankert. Auf der anderen Seite des Simulators wurde eine NEM-Tertiärstruktur mit 6 spannungsfrei verklebten Sekundärkronen, jeweils aus Polyetherketonketon (PEKK) bzw. aus Galvano-Gold, fixiert. Insgesamt wurden während der 20.000 Trennzyklen die maximalen Abzugskräfte zwischen den Abutments und den verschieden Sekundärteleskopkronen gemessen. Die Abutments waren dabei dauerhaft mit einem Speichelgemisch befeuchtet. Nach der Hälfte der Verschleißsimulation wurden die Tertiärgerüste mit den entsprechenden Sekundärkronen für 10.000 Zyklen innerhalb eines Thermocycling-Geräts in Wasserbäder von 5 bzw. 55°C gegeben. Abschließend erfolgte eine optische Untersuchung der Abutmentoberfläche mit einem Rasterelektronenmikroskop, um Verschleißspuren auszuwerten.
Ergebnisse: Die durchschnittliche Abzugskraft der PEKK-Sekundärkronen lag bei 21 N, bei den Galvano-Sekundärkronen lag sie bei 19 N. Über die 20.000 Zyklen im Verschleißsimulator mit zwischenzeitlichem Thermocycling konnten keine wesentlichen Kraftverluste festgestellt werden. Dabei war die Stabilität der PEKK-Werte konstanter, die Werte der Goldsekundärkronen zwischen den Zyklen stärker schwankend. Im Rahmen der mikroskopischen Untersuchung konnten zahlreichere und tiefere Verschleißspuren bei den Goldproben festgestellt werden als bei den PEKK-Proben.
Schlussfolgerung: PEKK-Sekundärkronen können mit dem CAD/CAM-Verfahren für ein Sechstel des Goldpreises präzise hergestellt werden, haben einen sehr stabilen Retentionswert und können bei Bedarf ausgetauscht werden. Verschleißspuren sind in der mikroskopischen Untersuchung geringer. Allerdings liegen die Retentionswerte sowohl für Gold als auch für PEKK um 11 N höher als in der Literatur empfohlen.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/13886}
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Methode: In einem Verschleißsimulator wurde auf der einen Seite ein Oberkiefermodell mit 6 Implantaten und 6 verschraubten Abutments in gleicher Einschubrichtung verankert. Auf der anderen Seite des Simulators wurde eine NEM-Tertiärstruktur mit 6 spannungsfrei verklebten Sekundärkronen, jeweils aus Polyetherketonketon (PEKK) bzw. aus Galvano-Gold, fixiert. Insgesamt wurden während der 20.000 Trennzyklen die maximalen Abzugskräfte zwischen den Abutments und den verschieden Sekundärteleskopkronen gemessen. Die Abutments waren dabei dauerhaft mit einem Speichelgemisch befeuchtet. Nach der Hälfte der Verschleißsimulation wurden die Tertiärgerüste mit den entsprechenden Sekundärkronen für 10.000 Zyklen innerhalb eines Thermocycling-Geräts in Wasserbäder von 5 bzw. 55°C gegeben. Abschließend erfolgte eine optische Untersuchung der Abutmentoberfläche mit einem Rasterelektronenmikroskop, um Verschleißspuren auszuwerten.
Ergebnisse: Die durchschnittliche Abzugskraft der PEKK-Sekundärkronen lag bei 21 N, bei den Galvano-Sekundärkronen lag sie bei 19 N. Über die 20.000 Zyklen im Verschleißsimulator mit zwischenzeitlichem Thermocycling konnten keine wesentlichen Kraftverluste festgestellt werden. Dabei war die Stabilität der PEKK-Werte konstanter, die Werte der Goldsekundärkronen zwischen den Zyklen stärker schwankend. Im Rahmen der mikroskopischen Untersuchung konnten zahlreichere und tiefere Verschleißspuren bei den Goldproben festgestellt werden als bei den PEKK-Proben.
Schlussfolgerung: PEKK-Sekundärkronen können mit dem CAD/CAM-Verfahren für ein Sechstel des Goldpreises präzise hergestellt werden, haben einen sehr stabilen Retentionswert und können bei Bedarf ausgetauscht werden. Verschleißspuren sind in der mikroskopischen Untersuchung geringer. Allerdings liegen die Retentionswerte sowohl für Gold als auch für PEKK um 11 N höher als in der Literatur empfohlen.},
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