Großmann, Anna: Kontrollzwang und Sense of Agency : Eine Untersuchung mithilfe von Virtueller Realität. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88279
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88279
@phdthesis{handle:20.500.11811/13922,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88279,
author = {{Anna Großmann}},
title = {Kontrollzwang und Sense of Agency : Eine Untersuchung mithilfe von Virtueller Realität},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = feb,
note = {Bereits häufiger wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen der Zwangserkrankung und dem Sense of Agency diskutiert. Der Sense of Agency beschreibt das Gefühl, der Initiator und Ausführende einer Handlung zu sein. Des Weiteren scheinen Incompleteness und Not-Just-Right-Experiences aufrechterhaltende Faktoren der Zwangserkrankung zu sein. Die aktuelle Studie untersucht mittels eines neu entwickelten virtuellen Herdparadigmas den Sense of Agency und dessen möglichen Zusammenhang zum Erleben von Incompleteness und Not-Just-Right-Experiences. Teilnehmer der Studie waren 25 gesunde Probanden und 20 Probanden mit Zwangserkrankung. Ein virtueller Herd sollte unter vier verschiedenen Bedingungen ausgeschaltet werden. Die Bedingungen unterschieden sich darin, dass entweder die virtuelle Hand den genauen Bewegungsablauf repräsentierte oder manipuliert davon abwich und der virtuelle Herd am Ende der Handlung entweder ausgeschaltet war oder angeschaltet blieb. Währenddessen wurde die subjektiv angegebenen Maße von Sense of Agency, Sicherheit und Ängstlichkeit erfasst. In einem zweiten Block wurde das wiederholte Durchführen einer Handlung und in einem dritten Block das Wiedererkennen der eigenen Handlung untersucht. Über die Bedingungen hinweg zeigte sich der Sense of Agency zum einen signifikant niedriger in der Gruppe der Probanden mit Zwangserkrankung, zum anderen sensibler für Manipulationen. Außerdem zeigten sich Assoziationen zwischen einem erhöhten Maß an Incompleteness und erhöhtem Verantwortungsempfinden. Es ergibt sich aus den oben beschriebenen Erkenntnissen die Vermutung, dass die oben beschriebenen Konstrukte gemeinsam zu dem wiederholten Durchführen einer Handlung beitragen und sich dabei gegenseitig verstärken. Dies führt letztlich zu der Aufrechterhaltung und Verstärkung der Zwangssymptome.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/13922}
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urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88279,
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