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Kontrollzwang und Sense of Agency

Eine Untersuchung mithilfe von Virtueller Realität

dc.contributor.advisorPhilipsen, Alexandra
dc.contributor.authorGroßmann, Anna
dc.date.accessioned2026-02-25T06:57:23Z
dc.date.available2026-02-25T06:57:23Z
dc.date.issued25.02.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/13922
dc.description.abstractBereits häufiger wurde ein möglicher Zusammenhang zwischen der Zwangserkrankung und dem Sense of Agency diskutiert. Der Sense of Agency beschreibt das Gefühl, der Initiator und Ausführende einer Handlung zu sein. Des Weiteren scheinen Incompleteness und Not-Just-Right-Experiences aufrechterhaltende Faktoren der Zwangserkrankung zu sein. Die aktuelle Studie untersucht mittels eines neu entwickelten virtuellen Herdparadigmas den Sense of Agency und dessen möglichen Zusammenhang zum Erleben von Incompleteness und Not-Just-Right-Experiences. Teilnehmer der Studie waren 25 gesunde Probanden und 20 Probanden mit Zwangserkrankung. Ein virtueller Herd sollte unter vier verschiedenen Bedingungen ausgeschaltet werden. Die Bedingungen unterschieden sich darin, dass entweder die virtuelle Hand den genauen Bewegungsablauf repräsentierte oder manipuliert davon abwich und der virtuelle Herd am Ende der Handlung entweder ausgeschaltet war oder angeschaltet blieb. Währenddessen wurde die subjektiv angegebenen Maße von Sense of Agency, Sicherheit und Ängstlichkeit erfasst. In einem zweiten Block wurde das wiederholte Durchführen einer Handlung und in einem dritten Block das Wiedererkennen der eigenen Handlung untersucht. Über die Bedingungen hinweg zeigte sich der Sense of Agency zum einen signifikant niedriger in der Gruppe der Probanden mit Zwangserkrankung, zum anderen sensibler für Manipulationen. Außerdem zeigten sich Assoziationen zwischen einem erhöhten Maß an Incompleteness und erhöhtem Verantwortungsempfinden. Es ergibt sich aus den oben beschriebenen Erkenntnissen die Vermutung, dass die oben beschriebenen Konstrukte gemeinsam zu dem wiederholten Durchführen einer Handlung beitragen und sich dabei gegenseitig verstärken. Dies führt letztlich zu der Aufrechterhaltung und Verstärkung der Zwangssymptome.de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectSense of Agency
dc.subjectZwangsstörung
dc.subjectUnvollständigkeitserleben
dc.subjectObsessive-compulsive disorder
dc.subjectIncompleteness
dc.subjectNot-Just-Right-Experiences
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleKontrollzwang und Sense of Agency
dc.title.alternativeEine Untersuchung mithilfe von Virtueller Realität
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88279
dc.relation.doihttps://doi.org/10.1016/j.jocrd.2025.100940
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID8827
ulbbnediss.date.accepted26.01.2026
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Kliniken : Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeFließbach, Klaus Konrad


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