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Der Einfluss der Spaltbildung im Implantat/Abutment-Interface auf die Beweglichkeit der Suprakonstruktion bei mehrgliedrigen Brücken

dc.contributor.advisorBourauel, Christoph
dc.contributor.authorCosse, Christin
dc.date.accessioned2026-02-27T12:10:10Z
dc.date.available2026-02-27T12:10:10Z
dc.date.issued27.02.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/13930
dc.description.abstractDer langfristige Erfolg einer Implantatversorgung hängt neben patientenindividuellen Faktoren auch vom Verbindungsdesign des Implantat-Abutment-Komplexes, dem Rotationsschutz und der Suprakonstruktion sowie der resultierenden Spaltbildung und Mikrobeweglichkeit ab. Dies wurde in der vorliegenden numerischen Studie anhand einer dreigliedrigen, implantatgetragenen Brücke unter Variation von Verbindungsdesign, Belastungssituation sowie Brückenmaterial untersucht.
Aufbauend auf einer vorangegangenen Arbeit wurden an idealisierten Finite-Elemente-Modellen eines Implantat-Abutment-Komplexes drei Verbindungen (stufig, konisch, zylindrisch) mit je vier Indexformen (drei bzw. vier Nuten, hexagonal, wellenförmig) analysiert. Variiert wurden die Rotation des Index zur Krafteinwirkung sowie das extraaxiale Verschieben des Kraftangriffspunktes. Unter Berücksichtigung der Schraubenvorspannung wurde das Abutment mit 500 N in einem 30°-Winkel zur Implantatachse 8 mm über der Implantatschulter belastet. Für das Brückenmodell wurde ein idealisierter Mandibularknochen mit zwei parallelen Implantaten und einer dreigliedrigen Brücke modelliert. Für die 12 Brückenmodelle wurden verschiedene Belastungsszenarien simuliert (beide Abutments je 250 N sowie anteriores bzw. posteriores Abutment und Zwischenglied einzeln je 500 N). Zusätzlich wurde der Einfluss der Brückenmaterialien Zirkon und Pekkton gegenüber Titan untersucht.
Die konischen Verbindungen zeigten in allen Simulationen die geringste Spaltbildung mit einem spitz zulaufenden, zum Implantatinneren verschlossenen Spalt. Stufige und zylindrische Modelle wiesen eher parallel verlaufende, offene Spalten auf. Bei der Mikrobeweglichkeit erschienen die konischen Verbindungen insgesamt nachteilig, die stufigen Modelle vorteilhaft. Die Spannung konzentrierte sich bei den konischen Verbindungen auf die Implantatschulter, wodurch die Schraube (anders als bei den stufigen und zylindrischen Verbindungen) entlastet und das Frakturrisiko reduziert wurde. Der hexagonale und wellenförmige Index schien sich (außer bei den stufigen Modellen) negativ auf die Spaltbildung und Mikrobewegung auszuwirken. Das Brückenmaterial wirkte sich lediglich hinsichtlich einer stärkeren Auslenkung des Zwischenglieds bei Pekkton im Vergleich zu einer Brücke aus Titan oder Zirkon aus.
Trotz eingeschränkter direkter Übertragbarkeit der Ergebnisse durch die idealisierten Bedingungen dieser Studie haben sich klinisch relevante Schlussfolgerungen ergeben. Demnach erscheint die konische Verbindungsgeometrie vorteilhaft hinsichtlich Spaltbildung und Schraubenfrakturrisiko sowie nachteilig bezüglich Mikrobeweglichkeit. Eine ungleichmäßige Belastung der Brückenpfeiler sowie hexagonale und wellenförmige Indexformen können Spaltbildung und Mikrobeweglichkeit negativ beeinflussen.
de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectImplantat
dc.subjectImplantat-Abutment-Verbindung
dc.subjectMikrospalt
dc.subjectMikrobewegung
dc.subjectFinite-Elemente-Analyse
dc.subjectSuprakonstruktion
dc.subjectimplantatgetragene Brücke
dc.subjectBrückenmaterial
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleDer Einfluss der Spaltbildung im Implantat/Abutment-Interface auf die Beweglichkeit der Suprakonstruktion bei mehrgliedrigen Brücken
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88344
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID8834
ulbbnediss.date.accepted19.02.2026
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Kliniken : Oralmedizinische Technologie
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Kliniken : Zahnärztliche Prothetik, Propädeutik und Werkstoffwissenschaften
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeMeister, Jörg


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