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Bosentan als adjuvante Therapie für pulmonaler Hypertonie aufgrund angeborener Zwerchfellhernie bei Neugeborenen

Eine Fallserie

dc.contributor.advisorKipfmüller, Florian
dc.contributor.authorDe Vadder, Aster William Mariette
dc.date.accessioned2026-03-02T14:44:11Z
dc.date.available2026-03-02T14:44:11Z
dc.date.issued02.03.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/13934
dc.description.abstractHintergrund: Die pulmonale Hypertonie bei kongenitaler Zwerchfellhernie (CDH-PH) stellt eine wesentliche Ursache für Morbidität und Mortalität im Neugeborenenalter dar. Trotz etablierter Therapien wie inhalativem Stickstoffmonoxid (iNO) und Sildenafil sprechen nicht alle Neugeborenen ausreichend an. Bosentan, ein dualer Endothelin-Rezeptorantagonist, könnte durch Blockade des Endothelin-1-Signalwegs eine therapeutische Ergänzung darstellen. Ziel dieser Studie war die Evaluation der Wirksamkeit und Sicherheit einer adjuvanten enteralen Bosentan-Therapie bei Neugeborenen mit CDH-assoziierter PH.
Methoden: In dieser retrospektiven Fallserie wurden Neugeborene mit CDH analysiert, die zwischen 2013 und 2021 eine adjuvante Therapie mit Bosentan erhielten. Primärer Endpunkt war eine Verbesserung des PH-Schweregrades um mindestens eine Stufe im Echokardiogramm eine Woche nach Therapiebeginn. Sekundäre Endpunkte umfassten Veränderungen des RVD/LVD-Verhältnisses, des respiratorischen Status, der Oxygenierungsparameter sowie das Überleben bis zur Entlassung.
Ergebnisse: Von 210 CDH-Neugeborenen erhielten 50 eine Bosentan Therapie. Eine Verbesserung des PH-Schweregrades zeigte sich bei 54 % nach einer Woche und bei 72 % nach zwei Wochen (p < 0,001). Das RVD/LVD-Verhältnis verbesserte sich signifikant im Verlauf, insbesondere nach zwei Wochen (p = 0,028). Der respiratorische Status verbesserte sich innerhalb von zwei Wochen signifikant, während die Oxygenierungsparameter lediglich diskrete Veränderungen aufwiesen, was möglicherweise im Zusammenhang mit Änderungen der Atemunterstützung sowie komplexen, CDH-spezifischen pathophysiologischen Mechanismen steht. Die Überlebensrate bis zur Entlassung betrug 58 %. Erhöhte Leberfunktionswerte traten bei 16 % der Neugeborenen auf, ohne dass ein Therapieabbruch erforderlich war.
Schlussfolgerung: Die adjuvante Bosentan-Therapie war in dieser Kohorte mit einer signifikanten Reduktion des PH-Schweregrades und einer Verbesserung echokardiographischer Parameter assoziiert. Aufgrund des retrospektiven Designs und fehlender Kontrollgruppe sind prospektive, randomisierte Studien erforderlich, um den klinischen Nutzen von Bosentan bei CDH-assoziierter PH eindeutig zu bestätigen.
de
dc.language.isodeu
dc.rightsNamensnennung 4.0 International
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.subjectKongenitale Zwerchfellhernie
dc.subjectPulmonale Hypertonie
dc.subjectNeugeborene
dc.subjectBosentan
dc.subjectEndothelin-Rezeptorantagonisten
dc.subjectEndothelin-1
dc.subjectEchokardiographie
dc.subjectExtrakorporale Membranoxygenierung
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleBosentan als adjuvante Therapie für pulmonaler Hypertonie aufgrund angeborener Zwerchfellhernie bei Neugeborenen
dc.title.alternativeEine Fallserie
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.48565/bonndoc-799
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88029
dc.relation.doihttps://doi.org/10.1007/s00431-025-06019-6
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID8802
ulbbnediss.date.accepted06.02.2026
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Kliniken : Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeLuetkens, Julian Alexander


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