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Kognition bei amyotropher Lateralsklerose

Prädikative Marker und der Einfluss von Ernährung

dc.contributor.advisorHeneka, Michael T.
dc.contributor.authorWölfel, Sabrina Mareen
dc.date.accessioned2026-03-03T11:19:33Z
dc.date.available2026-03-03T11:19:33Z
dc.date.issued03.03.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/13939
dc.description.abstractIn ihrer Publikation aus dem Jahr 2025 widmeten sich Wölfel et al. (2025) der Thematik der Kognition bei amyotropher Lateralsklerose (ALS) und beleuchteten dabei den Stellenwert prognostisch diagnostischer Marker aus dem Liquor sowie den Einfluss von Ernährung und Lungenfunktion. Die Gruppe kam zu dem Schluss, dass die Entwicklung kognitiver Defizite und von Verhaltensauffälligkeiten bei Patienten mit ALS bislang unterschätzt wurde. Um präzise Prognosen hinsichtlich des Auftretens dieser maßgeblich die Patientenautonomie beeinflussenden Faktoren zu ermöglichen und Empfehlungen zur Prävention aussprechen zu können, führten sie eine retrospektive Datenanalyse von 99 ALS-Fällen durch. Die Patienten wurden zwischen 2018 und 2021 in der Abteilung für neurodegenerative Erkrankungen und Gerontopsychiatrie des Universitätsklinikums Bonn untersucht und als Patienten mit ALS diagnostiziert. Alle der eingeschlossenen Patienten wurden hinsichtlich kognitiver Defizite und Verhaltensauffälligkeiten mittels des Edinburgh Cognitive and Behavioral ALS Screen (ECAS) untersucht, welchen die Arbeitsgruppe als Referenzwert in ihrer Arbeit nutzten. In ihrer statistischen Auswertung stellten sie fest, dass insbesondere erhöhte tTau-, aber auch pTau-Werte im Liquor mit einer verminderten Leistungsfähigkeit der pALS im ECAS assoziiert waren. Darüber hinaus wurde ein negativer Effekt auf die kognitive Leistungsfähigkeit durch einen Gewichtsverlust im Erkrankungsverlauf festgestellt. Als neues prognostisches Werkzeug und potenzieller therapeutischer Ansatzpunkt wurde eine Korrelation zwischen Auffälligkeiten im ECAS bei niedrigen, bis niedrig-normalen Thiamin-Serumspiegeln identifiziert, was von der Arbeitsgruppe besonders hervorgehoben wird. Die Hypothese, dass eine verminderte Lungenfunktion einen negativen Einfluss auf die kognitive Leistungsfähigkeit hat, konnte nicht bestätigt werden. In einer Subgruppenuntersuchung wurde festgestellt, dass der phänotypische Beginn der Erkrankung, keinen Einfluss auf die Entwicklung kognitiver Defizite und Verhaltensauffälligkeiten, gemessen anhand des ECAS, zu haben scheint. Darüber hinaus wurde der Nutzen des ECAS als Instrument zur Identifikation von Patienten mit einer zusätzlich zur ALS bestehenden Verhaltensvariante einer frontotemporalen Demenz nachgewiesen.de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectAmyotrophe Lateralsklerose
dc.subjectALS
dc.subjectKognition
dc.subjectECAS
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleKognition bei amyotropher Lateralsklerose
dc.title.alternativePrädikative Marker und der Einfluss von Ernährung
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88325
dc.relation.doihttps://doi.org/10.1093/braincomms/fcaf137
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID8832
ulbbnediss.date.accepted04.02.2026
ulbbnediss.institute.otherMedizinische Fakultät / Kliniken : Klinik für Neurodegenerative Erkrankungen und Gerontopsychiatrie
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeBach, Dominik
ulbbnediss.contributor.orcidhttps://orcid.org/0009-0007-7284-3831


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