Manukyan, Garegin: Vergleich zweier Einleitungsmethoden (Remifentanil vs. Remifentanil + Fentanyl) in Bezug auf perioperative Kreislaufereignisse und Prozesszeiten im Augen-OP. - Bonn, 2026. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88331
@phdthesis{handle:20.500.11811/13945,
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author = {{Garegin Manukyan}},
title = {Vergleich zweier Einleitungsmethoden (Remifentanil vs. Remifentanil + Fentanyl) in Bezug auf perioperative Kreislaufereignisse und Prozesszeiten im Augen-OP},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2026,
month = mar,

note = {Remifentanil ist ein Mitglied der Fentanyl-Familie und ein kurzwirksames, durch Esterasen metabolisiertes Opioid. Ziel dieser Studie war es, die perioperativen Eigenschaften einer Remifentanil-Infusion mit der Bolusgabe von Fentanyl als Adjuvans zu Propofol-Injektionen und als analgetisches Pendant für das anästhesiologische Management von Patienten in der Augenchirurgie zu vergleichen.
Die klinischen Daten von 500 Patienten, die entweder eine Remifentanil-Infusion (R-Gruppe, 0,4–0,5 μg/kg/min zur Induktion, danach 0,1 µg/kg/min Erhaltungsdosis) oder einen Fentanyl-Bolus (F-Gruppe, 1 µg/kg zur Induktion, gefolgt von 0,1 µg/kg/min Remi-fentanil-Erhaltungsdosis) erhielten, wurden in dieser retrospektiven Studie analysiert. Alle Patienten erhielten Propofol-Injektionen zur Induktion und Sevofluran als flüchtiges Anäs-thetikum zur Aufrechterhaltung der Anästhesie. Untersucht wurden der Verbrauch von Vasopressoren, Atropin, Akrinor (Theodrenalin und Cafedrin), Propofol sowie Prozesszeiten und Alter-/ASA-Korrelationen zwischen den Gruppen.
Die Zeit vom Ende der Anästhesie bis zur Entlassung aus dem Aufwachraum war in der Remifentanil-Gruppe signifikant verkürzt (p<0,01). Alle anderen Prozesszeiten unterschieden sich nicht signifikant. Der Verbrauch von Vasopressoren, Atropin und Akrinor war zwischen den Gruppen gleichbleibend. Die Propofol-Menge zur Anästhesieinduktion zeigte eine signifikante Korrelation zum Alter der Patienten (p<0,05).},

url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/13945}
}

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