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Wirksamkeit von Lenvatinib bei Patienten mit fortgeschrittenem hepatozellulären Karzinom und sein Einfluss auf die Skelettmuskelmasse

Eine retrospektive monozentrische Studie

dc.contributor.advisorGonzález-Carmona, María-Angeles
dc.contributor.authorPeña Solano, Ana Sofía
dc.date.accessioned2026-03-05T14:28:24Z
dc.date.available2026-03-05T14:28:24Z
dc.date.issued05.03.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/13954
dc.description.abstractLenvatinib ist ein multipler Rezeptor-Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI), der für die Erstlinienbehandlung von Patienten mit inoperablem Leberzellkarzinom (HCC) zugelassen ist. Es wird vermutet, dass TKIs den Muskelabbau bei Patienten mit Krebs verstärken. In dieser Studie analysieren wir die Rolle des Muskelabbaus bei Patienten mit fortgeschrittenem HCC, die mit Lenvatinib behandelt wurden. Es handelt sich um eine retrospektive Analyse einer realen Kohorte von 25 Patienten mit fortgeschrittenem HCC, die von August 2018 bis März 2021 in Deutschland mit Lenvatinib behandelt wurden. Die Patienten wurden hinsichtlich des Verlusts an Skelettmuskelmasse während der ersten drei Monate der Lenvatinib-Therapie stratifiziert. Das Gesamtüberleben (OS), das progressionsfreie Überleben (PFS) und die Toxizität wurden für alle Patienten analysiert, insbesondere hinsichtlich des Muskelverlusts vor und während der ersten drei Monate der Therapie mit Lenvatinib. Drei Monate nach Beginn der Therapie mit Lenvatinib wurde bei 60 % der Patienten eine signifikante Verringerung der Muskelmasse beobachtet (p = 0,035). Trotz des zunehmenden Verlusts an Skelettmuskulatur profitierten die Patienten unserer Kohorte von Lenvatinib hinsichtlich OS und PFS und zeigten keine erhöhte Toxizität. Darüber hinaus war der Muskelverlust in der univariaten Analyse kein negativer Prädiktor für das Überleben (p = 0,675). Patienten mit fortgeschrittenem Leberzellkarzinom leiden unter Skelettmuskelverlust während der Behandlung mit Lenvatinib. Somit sollte eine Beurteilung und eine Prophylaxe des Skelettmuskelstatus bei einer Therapie mit Lenvatinib empfohlen werden.
Abschließend konnte in dieser retrospektiven Studie der Bonner Kohorte festgestellt werden, dass bezüglich des OS, PFS, ORR sowie des Nebenwirkungsprofils ähnliche Ergebnisse unter Lenvatinib-Behandlung als die in der prospektiven multizentrischen Phase III REFLECT-Zulassungsstudie vorliegen.
de
dc.language.isodeu
dc.rightsNamensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/
dc.subjectLenvatinib
dc.subjectSarkopenie
dc.subjecthepatozelluläres Karzinom
dc.subjectREFLECT-Studie
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleWirksamkeit von Lenvatinib bei Patienten mit fortgeschrittenem hepatozellulären Karzinom und sein Einfluss auf die Skelettmuskelmasse
dc.title.alternativeEine retrospektive monozentrische Studie
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.48565/bonndoc-805
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88461
dc.relation.doihttps://doi.org/10.1038/s41598-024-66766-8
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID8846
ulbbnediss.date.accepted05.01.2026
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Kliniken : Medizinische Klinik und Poliklinik I - Allgemeine Innere Medizin
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeRadbruch, Lukas


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