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Einfluss der intraoperativen Anwendung des Hydrogels mediNiK® zur Harnsteinentfernung auf die postoperative Harnsteinanalyse

dc.contributor.advisorRitter, Manuel
dc.contributor.authorJacobs, Carolin
dc.date.accessioned2026-03-11T14:25:44Z
dc.date.available2026-03-11T14:25:44Z
dc.date.issued11.03.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/13965
dc.description.abstractDie Urolithiasis zählt mit einer Prävalenz von etwa 4,7% in Deutschland zu den häufigen Krankheiten. Sowohl volkswirtschaftliche Gründen als auch mögliche intra- und postoperative Komplikationen erfordern es, das Auftreten eines Harnsteinrezidivs zu vermeiden (Geavlete et al., 2006; Strohmaier et al., 2006).
Die intraoperative Anwendung von ballistischen, mechanischen oder lasergestützten Lithotriptern im Rahmen der Harnstein-Operation führt zu kleinsten residuellen Steinfragmenten, die aufgrund ihrer Anzahl und Größe oft nicht entfernt werden können. Diese Residuen werden in jüngster Zeit als Mitursache von Harnstein-Rezidiven angesehen (Abufaraj et al., 2022). Die intraoperative Anwendung des Hydrogels mediNiK® (FARCO-PHARMA GmbH) kann signifikant mehr kleinste Steinfragmente entfernen als das konventionelle Vorgehen (Amiel et al., 2022; 2023). Die postoperative Harnsteinanalyse als Basis der individuellen Metaphylaxe darf allerdings durch diese Anwendung nicht gefährdet werden. Es wurde bislang nicht untersucht, ob die Anwendung des Hydrogels mediNiK® die postoperative Harnsteinanalyse mittels IR-Spektroskopie beeinflusst.
Wir konnten zeigen, dass es nach Kontakt der Harnsteine mit dem Hydrogel mediNiK® über 3-4h zu keinen Artefaktbanden in der IR-Spektroskopie kommt, solange die Auswaschung des Hydrogels und des EDTA nach Vorgabe des Herstellers erfolgt. Die Korrelation des IR-Spektrums vor und nach Kontakt mit dem Hydrogel, gefolgt von regelhafter Auswaschung, betrug 0,983 ± 0,0156. Die Harnsteinbefundung vor und nach Hydrogel-Kontakt war identisch. Die mediNiK®-Banden in der IR-Spektroskopie müssen den Harnsteinlaboren bekannt sein, um mögliche Artefakte bei unzureichender Auswaschung zuordnen zu können.
de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectmediNiK
dc.subjectHarnsteinanalyse
dc.subjectIR-Spektroskopie
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleEinfluss der intraoperativen Anwendung des Hydrogels mediNiK® zur Harnsteinentfernung auf die postoperative Harnsteinanalyse
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.48565/bonndoc-807
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-88645
dc.relation.doihttps://doi.org/10.1007/s00345-025-05831-x
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID8864
ulbbnediss.date.accepted04.03.2026
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Kliniken : Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeIsaak, Alexander


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