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Einfluss des Extubationszeitpunkts nach neurochirurgischer Behandlung von Hirnmetastasen

dc.contributor.advisorBanat, Mohammed
dc.contributor.authorKhalafov, Logman
dc.date.accessioned2026-04-02T05:54:37Z
dc.date.available2026-04-02T05:54:37Z
dc.date.issued02.04.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/14060
dc.description.abstractHintergrund:
Der optimale Zeitpunkt der Extubation nach neurochirurgischer Resektion von Hirnmetastasen ist weiterhin Gegenstand kontroverser Diskussionen. Während eine frühzeitige Extubation (EE) im Aufwachraum potenziell intensivmedizinische Ressourcen reduziert, bestehen Bedenken hinsichtlich der Patientensicherheit und möglicher postoperativer Komplikationen.
Methoden:
In dieser retrospektiven, monozentrischen Studie wurden 190 erwachsene Patientinnen und Patienten analysiert, die zwischen 2018 und 2020 an einem neurochirurgischen Zentrum aufgrund von Hirnmetastasen operiert wurden. Die Kohorte wurde in eine Gruppe mit frühzeitiger Extubation (EE, n=65) und eine mit verzögerter Extubation (DE, n=125) unterteilt. Es wurden demografische, perioperative und klinische Parameter erhoben. Postoperative Komplikationen wurden anhand standardisierter Patientensicherheitsindikatoren (PSIs) und hospital-acquired conditions (HACs) erfasst. Zur Identifikation möglicher Einflussfaktoren wurden univariate und multivariate logistische Regressionsanalysen durchgeführt.
Ergebnisse:
Die Basischarakteristika waren zwischen beiden Gruppen vergleichbar. Die Dauer der postoperativen Beatmung war in der EE-Gruppe signifikant kürzer (Median 36 min vs. 160 min; p=0,002). Postoperative Komplikationen traten in der DE-Gruppe häufiger auf (9,2 % vs. 6,1 %), ohne statistische Signifikanz. Die Reintubationsraten unterschieden sich nicht signifikant (EE: 2 Fälle; DE: 4 Fälle; p=0,571). Intraoperative Bluttransfusionen waren in der DE-Gruppe signifikant häufiger (10,4 % vs. 1,6 %; p=0,037). In der multivariaten Analyse konnte kein unabhängiger Prädiktor für eine verzögerte Extubation identifiziert werden.
Schlussfolgerung:
Die frühzeitige Extubation nach elektiver Resektion von Hirnmetastasen stellt ein sicheres und praktikables Vorgehen dar und geht nicht mit einer erhöhten Komplikationsrate einher. Bei Fehlen klinischer Kontraindikationen kann sie zur Optimierung perioperativer Abläufe und zur effizienteren Nutzung intensivmedizinischer Ressourcen beitragen.
de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectBrain metastasis
dc.subjectDelayed extubation
dc.subjectEarly extubation
dc.subjectIntensive care unit
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleEinfluss des Extubationszeitpunkts nach neurochirurgischer Behandlung von Hirnmetastasen
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-89258
dc.relation.doihttps://doi.org/10.1007/s00432-025-06278-8
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID8925
ulbbnediss.date.accepted13.03.2026
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Kliniken : Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeHilbert, Tobias
ulbbnediss.contributor.orcidhttps://orcid.org/0009-0000-0667-5277


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