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Durchführbarkeit einer multi-sensorischen Stimulation auf der Intensivstation zur Vermeidung von postoperativem Delir bei älteren Menschen

DREAM

dc.contributor.advisorWittmann, Maria
dc.contributor.authorKnülle, Niko
dc.date.accessioned2026-05-27T06:54:01Z
dc.date.available2026-05-27T06:54:01Z
dc.date.issued27.05.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/14170
dc.description.abstractDas postoperative Delir (POD) stellt insbesondere bei älteren Patienten nach herzchirurgischen Eingriffen eine häufige und klinisch relevante Komplikation dar. Bei fehlender effektiver pharmakologischer Therapie gewinnen zunehmend Alternativen an Bedeutung. Ziel der vorliegenden DREAM-Studie war es, die Durchführbarkeit einer multisensorischen Stimulation (MSS) auf einer herzchirurgischen Intensivstation zu untersuchen und mögliche Effekte auf Wohlbefinden, Patientenzufriedenheit und Delirsymptome zu erfassen.
In die monozentrische Feasibility-Studie wurden zwischen Juni und Dezember 2022 insgesamt 50 Patienten über 65 Jahre nach elektiven herzchirurgischen Eingriffen eingeschlossen. Die MSS wurde innerhalb der ersten 72 postoperativen Stunden durchgeführt und umfasste visuelle sowie akustische Reize mittels Lichtprojektionen, LED-Elementen und Musik. Vor und nach der Anwendung erfolgten die Erhebung des CAM-ICU, des RASS-Scores, der Vitalparameter sowie die Befragung der Patienten und des Pflegepersonals anhand standardisierter Fragebögen.
Die durchschnittliche Anwendungsdauer betrug 32,1 ± 10,5 Minuten. Die Mehrheit der Patienten berichtete nach der MSS über eine verbesserte Entspannung, bessere Stimmung sowie ein gesteigertes Ruhe- und Wohlbefinden. 74 % der Patienten fühlten sich nach der Anwendung ruhiger und entspannter. Alle befragten Pflegekräfte bewerteten die MSS positiv und befürworteten eine häufigere Anwendung auf Intensivstationen. Bei 18 % der Patienten lag initial ein postoperatives Delir vor. Einzelne delirante Patienten zeigten nach der MSS Verbesserungen im CAM-ICU, RASS-Score und der Kommunikationsfähigkeit. Signifikante Veränderungen der Vitalparameter konnten nicht nachgewiesen werden.
Die Ergebnisse zeigen, dass die multisensorische Stimulation auf einer herzchirurgischen Intensivstation praktikabel durchführbar ist und von Patienten sowie Pflegepersonal positiv wahrgenommen wird. Hinweise auf einen möglichen positiven Einfluss auf Delirsymptome sollten in größeren kontrollierten Studien weiter untersucht werden.
de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectPostoperatives Delir
dc.subjectIntensivstation
dc.subjectMultisensorische-Stimulation
dc.subjectHerzchirurgie
dc.subjectDelirprävention
dc.subjectSnoezeln
dc.subjectCAM-ICU
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleDurchführbarkeit einer multi-sensorischen Stimulation auf der Intensivstation zur Vermeidung von postoperativem Delir bei älteren Menschen
dc.title.alternativeDREAM
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-90227
dc.relation.doihttps://doi.org/10.1186/s40560-023-00711-1
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID9022
ulbbnediss.date.accepted01.04.2026
ulbbnediss.instituteMedizinische Fakultät / Kliniken : Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin
ulbbnediss.fakultaetMedizinische Fakultät
dc.contributor.coRefereeRecker, Florian Konrad Johannes
ulbbnediss.contributor.gnd1402670974


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