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Phenanthrazin-verknüpfte π-konjugierte Donor-Akzeptor-Systeme

dc.contributor.advisorHöger, Sigurd
dc.contributor.authorHilgers, Alina
dc.date.accessioned2026-06-18T06:53:24Z
dc.date.available2026-06-18T06:53:24Z
dc.date.issued18.06.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/14219
dc.description.abstractIm Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden neuartige H-förmige Donor-Akzeptor Strukturen synthetisiert und vollständig charakterisiert. Diese Strukturen dienten als Modellsysteme für optoelektronische Eigenschaften.
Der erste Teil dieser Arbeit befasst sich mit der Synthese eines neuartigen H-förmigen Donor Akzeptor Monomers, welches auf einem Phenylen Ethinylen-Rückgrad basiert. Diese Donoreinheit wird über eine Phenantrazinbrücke mit dem als Akzeptor agierende Benzotirazylen-Ethinylen-Rückgrad verbunden. Das Monomer wird Modular aus sechs Bausteinen aufgebaut, wodurch eine einfache Anpassung einzelner Teile ermöglicht wurde. Während Mittelbausteine und Donor-Stäbchen zuverlässig zugänglich waren, stellte die Synthese des Akzeptor-Stäbchens eine Herausforderung dar, die erst durch eine aromatische Finkelstein-Reaktion zur Einführung eines Iodsubstituenten gelöst werden konnte.
Der zweite Teil der Arbeit befasste sich mit der Polymerisation des Monomers. Dafür wurden verschiedene Varianten der Glaser-Kupplung getestet. Eine palladiumkatalysierte Testreaktion führte zwar zu Oligomeren mit höheren Molmassen, jedoch gestaltete sich die Übertragung auf größere Maßstäbe als anspruchsvoll.
Der dritte Teil der Arbeit befasste sich mit der Synthese von erweiterten Donor-Akzeptor Strukturen. Deren Struktur fußt auf dem zuvor synthetisierten Monomer. Die Donor- bzw. Akzeptor-Stränge wurden um zwei Donor- bzw. Akzeptoreinheiten strukturell erweitert. Außerdem wurde eine weitere Donor-Akzeptor Struktur mit veränderten Alkylketten der Akzeptoreinheit synthetisiert.
Der letzte Teil der Arbeit befasste sich mit den optischen Untersuchungen der H-förmigen Donor-Akzeptor Strukturen. Die optischen Untersuchungen aller Zielverbindungen mittels UV/Vis- und Fluoreszenzspektroskopie zeigten mit zunehmender π-Konjugation bathochrome Verschiebungen der Absorptions- und Emissionsmaxima. Außerdem konnten einzelmolekülfluoreszenzspektroskopische Untersuchungen Auskunft über die Fluoreszenzlebensdauer und Hinweise auf Antibunching geben.
de
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectDonor-Akzeptor-Systeme
dc.subjectPolymere
dc.subjectOligomere
dc.subjectH-Moleküle
dc.subjectaromatische Finkelstein-Reaktion
dc.subject.ddc540 Chemie
dc.titlePhenanthrazin-verknüpfte π-konjugierte Donor-Akzeptor-Systeme
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-90637
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID9063
ulbbnediss.date.accepted02.06.2026
ulbbnediss.instituteMathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät : Fachgruppe Chemie / Kekulé-Institut für Organische Chemie und Biochemie
ulbbnediss.fakultaetMathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
dc.contributor.coRefereeGansäuer, Andreas
ulbbnediss.contributor.gnd1402569645


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