Schmandt, Tanja: Lineage-Selektion und Transplantation ES Zell-abgeleiteter neuraler Vorläuferzellen. - Bonn, 2004. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-03429
@phdthesis{handle:20.500.11811/2031,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-03429,
author = {{Tanja Schmandt}},
title = {Lineage-Selektion und Transplantation ES Zell-abgeleiteter neuraler Vorläuferzellen},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2004,
note = {Embryonale Stammzellen (ES Zellen) besitzen drei einzigartige Fähigkeiten, die sie als Spenderquelle für Zellersatzstrategien im Zentralnervensystem sehr attraktiv erscheinen lassen: sie sind pluripotent, sie zeichnen sich durch unbegrenzte Vermehrbarkeit aus und sie sind einfach genetisch zu manipulieren.
Die Einsatzmöglichkeit von ES Zellen muss an der Möglichkeit gemessen werden, neurale Zellpopulationen von hoher Reinheit zu bilden. Es muss weiter gewährleistet sein, dass die ES Zell-abgeleiteten Neurone oder Gliazellen mit dem Wirtsgewebe interagieren und funktionelle Einheiten bilden können.
Im Rahmen dieser Doktorarbeit sollten diese beiden Aspekte exemplarisch untersucht werden. Zunächst sollte ein Lineage-Selektions-Verfahren zur Herstellung reiner neuronaler Kulturen etabliert werden. Dazu sollten murine ES Zellen mit einem Tα1-Tubulin-EGFP (Tα1-EGFP) Konstrukt stabil transfiziert werden. Dieses Konstrukt erlaubt die Identifizierung junger Neurone durch EGFP-Fluoreszenz. Nach in vitro Differenzierung in neurale Vorläuferzellen sollte die EGFP-positive Population charakterisiert und Tα1-EGFP-positive Zellen durch Fluoreszenz-aktivierte Zellsortierung (Fluorescence-activated cell sorting; FACS Sortierung) isoliert werden. Für die Gewinnung hoch aufgereinigter glialer Kulturen sollte ein kontrolliertes in vitro Differenzierungsverfahren eingesetzt werden. Die so gewonnenen glialen Vorläuferzellen sollten mit einem CMV-EGFP Konstrukt stabil transfiziert und in organotypischen Schnittkulturen des Ratten-Hippocampus hinsichtlich ihrer Migrations-, Differenzierungs- und Integrations-Fähigkeit untersucht werden. In einem weiteren Schritt sollten die Differenzierung und Plastizität ES Zell-abgeleiteter glialer Vorläuferzellen nach in vivo Transplantation in den Hippocampus der Ratte untersucht werden.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/2031}
}

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