Pacuszka, Robert: Entwicklungsperspektiven polnischer Familienbetriebe unter dem Einfluss des EU-Beitritts : Eine Modellanalyse für typische Betriebe. - Bonn, 2005. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-05557
@phdthesis{handle:20.500.11811/2188,
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author = {{Robert Pacuszka}},
title = {Entwicklungsperspektiven polnischer Familienbetriebe unter dem Einfluss des EU-Beitritts : Eine Modellanalyse für typische Betriebe},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2005,
note = {Mit der Darstellung des Entwicklungspotentials der typischen polnischen Familienbetriebe werden Chancen, Gefahren und mögliche ökonomische Verluste oder Gewinne des EU-Beitritts geschildert. Es werden zwei Betriebsmodelle erstellt: ein Betrieb auf einem guten Standort und ein Betrieb auf einem schlechten Standort. Den ersten Schwerpunkt stellt die Politikanalyse, den zweiten die Verhaltensanalyse dar. Beide werden als Kombinationen von Varianten zusammengebunden. Zu den untersuchten Politikvarianten gehören: kein EU-Beitritt als Referenzszenario oder ein EU-Beitritt mit 100%, 50% bzw. 25% der Direktzahlungen. Zu den Verhaltensvarianten gehören eine konservative, eine progressive und eine sehr progressive Verhaltensweise des Betriebsleiters. Das Problem wird mit der Methode der Linearen Programmierung gelöst. Es werden zuerst zwei bis maximal acht Leistungsniveaus für jedes pflanzliche und tierische Produktionsverfahren ausgerechnet, deren Kennzahlen-Basis von Zeitreihen, Demonstrationen und Versuchen polnischer Beratungsstellen stammt. Die Auswahl der Produktivität in den einzelnen Modellen erfolgt entsprechend der Verhaltensweise des Landwirtes.
Die Ergebnisse zeigen die optimale Organisation der Betriebe nach fünf Jahren - also im Jahre 2005. Für einen progressiven Landwirt ist die Milchproduktion die attraktivste Richtung für beide Standorte nach dem EU-Beitritt. Die Betriebe auf den beiden Standorten pachten zusätzlich Futterfläche zu, bauen einen Kuhstall und erweitern die Kuhbestände um Hochleistungskühe (bis auf ca. 30 bzw. 40 Stück). Für die Politikgestaltung zeigt sich, dass die Verteilung der Milchquoten relevanter ist als die Höhe der Direktzahlungen.
Nach der Bestimmung der optimalen Produktionsrichtung wurde die Finanzierung der Milchproduktion in den progressiven Betrieben analysiert. Es wurden zwei polnische verbilligte Kreditlinien geprüft: „Mƚody rolnik“ (de. Junglandwirt), und „Rolnik“ (de. Landwirt), sowie ein kommerzieller Referenzkredit. Die Ergebnisse stellen die Rentabilität, Stabilität und Liquidität in den ersten sieben Jahren nach der Durchführung der Investition dar. Sie zeigen, dass die polnischen Kredite ökonomisch lukratitiv sind. Die Finanzierung auf der Basis des kommerziellen Kredits erweist sich je nach Variante auch als möglich.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/2188}
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