Mannah, Mudar: Intensivierte Hochdosis-Interferon-alpha und Ribavirin-Kombinationstherapie bei Hepatitis C und HIV-doppelinfizierten Patienten. - Bonn, 2005. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5M-06100
@phdthesis{handle:20.500.11811/2218,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5M-06100,
author = {{Mudar Mannah}},
title = {Intensivierte Hochdosis-Interferon-alpha und Ribavirin-Kombinationstherapie bei Hepatitis C und HIV-doppelinfizierten Patienten},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2005,
note = {Fragestellung: Untersucht wurde in unserer Studie die Effektivität, Sicherheit und Verträglichkeit einer intensivierten Hochdosis-Interferon-alpha und Ribavirin-Kombinationstherapie zur Behandlung von Hepatitis C bei HIV/HCV-doppelinfizierten Patienten.
Methode: Es nahmen insgesamt 23 HIV/HCV-doppelinfizierte Patienten im CDC-Stadium A1-2 oder B1-2 teil (18 Männer und 5 Frauen). Die Patienten erhielten zunächst für 2 Wochen eine Ribavirin-Monotherapie (600mg/bid), für weitere 10 Wochen eine intensivierte Interferon Hochdosistherapie (5 Mio.I.E./d) in Kombination mit Ribavirin. Ab Woche 12 bis zum Therapieende in Woche 48 wurde die Interferondosis auf 3x5 Mio. IU/Wo erniedrigt. Die Nachbeobachtungszeit betrug 6 Monate.
Ergebnisse: Unsere Daten zeigen eine primäre Ansprechrate von 52% (n=12), eine End-of-Treatment- Response (ETR) von 13% (n=3) sowie eine Sustained-Virological-Response (SVR) von ebenfalls 13% (n=3). 30% (n=7) der Patienten fielen als Non-Responder aus der Studie. Die Abbruchrate von 39% aufgrund von Nebenwirkungen war unverhältnismäßig groß. Die am häufigsten auftretenden Nebenwirkungen waren das Auftreten von grippeartigen Symptomen, Depressionen, Pankreatitis und Anämie. Im Therapieverlauf kam es zu keiner signifikanten Veränderung der HIV-Viruslast.
Zusammenfassung: Eine intensivierte Hochdosis-IFN/RBV-Kombinationstherapie führt nach unseren Ergebnissen zu niedrigen SVR-Raten, die verbunden sind mit Komplikationen durch Nebenwirkungen und frühen Therapieabbrüchen. Es ist von einer erhöhten Medikamententoxizität bei HIV/HCV-doppelinfizierten Patienten auszugehen und daher nicht zu empfehlen.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/2218}
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