Ernst, Friederike Barbara: Die Veränderung der intestinalen Oxalatabsorption gemessen mittels des [13C2]Oxalatabsorptionstests bei Patienten nach Anlage einer Ileumneoblase im Vergleich zu Morbus Crohn-Patienten mit Darmresektion. - Bonn, 2005. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5M-06697
@phdthesis{handle:20.500.11811/2230,
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title = {Die Veränderung der intestinalen Oxalatabsorption gemessen mittels des [13C2]Oxalatabsorptionstests bei Patienten nach Anlage einer Ileumneoblase im Vergleich zu Morbus Crohn-Patienten mit Darmresektion},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2005,
note = {Ziel der Studie war es, Risikogruppen von Patienten herauszustellen, die nach Darmresektion eine intestinale Hyperoxalurie aufweisen, die in der Folge zu einer Bildung von Calciumoxalat-Harnsteinen führt.
Hierzu haben wir eine Gruppe von 6 Patienten mit Resektionen von 40-50cm terminalem Ileum unter Belassung der Bauhinschen Klappe zur Formation einer orthotopen Ileum-Neoblase nach Harnblasencarcinom einer Gruppe von 9 Morbus Crohn-Patienten mit Resektionen von 40-60cm terminalen Ileum und z.T. auch Colonresektionen, sowie der Bauhinschen Klappe gegenübergestellt. Als Vergleichskollektiv diente eine Gruppe von 12 gesunden Probanden.
Zur Bestimmung der intestinalen Hyperoxalurie wurde der [13C2]Oxalatabsorptions-test angewandt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Werte in der Gruppe der Ileumneoblase-Patienten mit Oxalatabsorptionen von 5,1-12,4% gut mit den Werten der gesunden Probanden übereinstimmen, während die Morbus Crohn-Patienten fast ausnahmslos eine Hyperoxalurie aufwiesen. Ebenfalls litten die Crohn-Patienten allesamt unter postoperativen Komplikationen, wie Diarrhoe und Harnsteinbildung, welche bei den Neoblase-Patienten nicht zu verzeichnen waren.
Wir kommen in unserer Studie zu dem Ergebnis, dass Patienten mit Darmresektion zur Anlage einer orthotopen Ileumneoblase keine Gefahr laufen, eine intestinale Hyperoxalurie und folglich eine Calciumoxalatnephrolithiasis zu entwickeln. Den entscheidenden Punkt stellt hierbei die Operationsmethode dar, bei der die letzen 20-30cm terminalem Ileums inclusive der Bauhinschen Klappe belassen werden, was wiederum einen positiven Effekt in Hinsicht auf Transitzeiten des Speisebreis und das Resorptionsverhalten des verbliebenen Ileums hat.
Aufgrund der niedrigen Fallzahlen sollten weitere, umfassendere Studien folgen, um unsere These zu stützen.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/2230}
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