Lehnard, Simon Christian: Untersuchung der relativen Expressionsänderung von Tyrosinkinasen bei der Ausreifung Dendritischer Zellen. - Bonn, 2008. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5M-13341
@phdthesis{handle:20.500.11811/3729,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5M-13341,
author = {{Simon Christian Lehnard}},
title = {Untersuchung der relativen Expressionsänderung von Tyrosinkinasen bei der Ausreifung Dendritischer Zellen},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2008,
note = {Dendritische Zellen (DCs) spielen bei Anti-Tumor-Immuntherapien durch ihre Eigenschaft der effektiven Präsentation und Interaktion mit T-Effektorzellen eine zentrale Rolle. Ein Ansatz zur Verbesserung bestehender Therapien ist es, die Wirksamkeit der Ausreifungsstimuli Dendritischer Zellen zu erhöhen. Um neue Ansatzmöglichkeiten für die Regulierung der DC-Ausreifung zu finden, wurde in dieser Arbeit die Veränderung der Tyrosinkinasen (TK)-Expression anhand der intrazellulär vorhandenen spezifischen mRNA-Kopien im Hinblick auf verschiedene Ausreifungsstimuli untersucht.
Im Rahmen einer Zellkultur wurden die DCs auf vier aufeinander aufbauende Arten zur Ausreifung stimuliert und nach einer Real-Time PCR Analyse in Relation zueinander gesetzt. Dadurch konnte der für eine Expressionsänderung verantwortliche Stimulationsschritt identifiziert werden.
Im Zusammenhang mit den von uns definierten Qualitätskriterien konnte bei fünf TK eine deutliche Expressionsänderung beobachtet werden. Die Tyrosinkinasen ALK, EPHB6 und FGFR1 wurden in der mit RNA der Pankreaskarzinomzelllinie DAN-G elektroporierten Probe verstärkt exprimiert, während die TK JAK3 und ROR2 in selbiger im Vergleich zur Referenzprobe vermindert waren.
Eine Einordnung der Ergebnisse in Zusammenhänge der bekannten Signaltransduktionswege (Pathways) der Zelle war nur eingeschränkt möglich. In der Literatur wird nur eine Zusammenarbeit der TK ALK und JAK3 in ALK-positiven Tumoren bei der Aktivierung des Onkogens Stat3 vermutet. Als interessant erwies sich ein Forschungsergebnis von Yamaoka et al. (2005), welches ein verlängertes Überleben JAK3-negativer DCs beschreibt. Demnach könnte die beschriebene Minderexpression von JAK3 zu einem verlängerten Überleben der Zellen dieser Probe führen, was im Hinblick auf die Verbesserung von Anti-Tumor-Immuntherapien als positiv zu bewerten wäre.
Im Rahmen der wachsenden Kenntnis der regulatorischen Zusammenhänge der zellulären Signalwege könnten in Zukunft bestimmte Tyrosinkinasen als Angriffspunkte für die pharmakologische Intervention in den Ausreifungsprozess der DCs genutzt werden.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/3729}
}

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