Ingiliz, Patrick Philipp: Auswirkungen von Lopinavir-haltiger hoch-aktiver antiretroviraler Therapie (HAART) auf den Kohlehydrat- und Lipidstoffwechsel bei HIV-Infizierten. - Bonn, 2008. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5M-14091
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Seit der Einführung hochaktiver antiretroviraler Therapieschemata ist die Morbidität und Mortalität HIV-Infizierter erheblich gesunken. Die Medikamentenkombinationen, und insb. die Proteaseinhibitoren, können jedoch zu Stoffwechselveränderungen des Kohlehydrat und Lipidstoffwechsels führen, die langfristig zu erheblichen Nebenwirkungen wie z.B. Myokardinfarkten führen können. Ziel der Arbeit war es, die Auswirkungen auf den Kohlehydrat- und Lipidstoffwechsel eines der am häufigsten verordneten Proteaseinhibitoren (Lopinavir) im Vergleich zu anderen Therapieschemata zu untersuchen.
Patienten wurden 3 Gruppen zugeornet: 1. Therapie mit Lopinavir, 2. Therapie ohne Proteasehemmer, 3. keine antiretrovirale Therapie.
Methodik: Die Patienten wurden einmalig zur Durchführung eines oralen Glukosetoleranztests, Nüchterninsulinbestimmung, eines Lipidprofils und mündlicher Befragung bzgl kardiovaskulärer Risikofaktoren einbestellt.
Ergebnisse: Insgesamt 61 Patienten (22 Gruppe 1, 17 Gruppe 2, 22 Gruppe 3) wurden untersucht. Die Patienten waren überwiegend männlich, der HIV-Übertragungsweg war übverwiegend homosexueller Geschlechtsverkehr. Keine signifikanten Unterschiede fanden sich beim Vergleich von kardiovaskuären Risikofaktoren. Patienten, die eine antiretrovirale Therapie erhielt hatten signifikant erhöhte Nüchternblutzuckerwerte. Ebenfalls war eine Lopinavir-haltige HAART mit erhöhten Triglyceriden und VLDL-Cholesterol assoziiert.
Obwohl derzeit keine Alternative zur antiretroviralen Therapie bei HIV-Infizierten besteht, kann diese zu Stoffwechselveränderungen führen, die langfristig mit erheblich Nebenwirkungen verbunden sein können.

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