Mende, Jessica Annette: Schallinduzierter Kontrast in MRT-Phasenbildern : Detektion von Kalkablagerungen und erste Brustuntersuchungen von Probanden. - Bonn, 2010. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-22358
@phdthesis{handle:20.500.11811/4636,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-22358,
author = {{Jessica Annette Mende}},
title = {Schallinduzierter Kontrast in MRT-Phasenbildern : Detektion von Kalkablagerungen und erste Brustuntersuchungen von Probanden},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2010,
month = aug,

note = {In dieser Arbeit wurde eine neuartige Methode zur Brustkrebsdiagnose untersucht. Es wurde die Schallstrahlungskraft des Schalls mit einer Frequenz von 2,5 MHz genutzt, um Gewebe zu verrücken. Die Verschiebung liefert einen Kontrast in MRT-Phasenbildern, die mit einer bewegungssensitiven MRT-Sequenz aufgenommen wurden. Es wurden zwei Sequenzen verwendet, eine bewegungssensitive Spin-Echo Sequenz und eine bewegungssensitive Line-Scan Sequenz. Bei den Messungen wurde der Schallstrahl synchron mit der Linienaufnahme bei der Line-Scan Sequenz bewegt. Man erhielt so ein zweidimensionales Verschiebungsbild des untersuchten Objektes.
Es wurden sechs Phantome untersucht, die aus gewebeimitierendem Material bestanden, in das Kalkeinschlüsse eingefügt waren. Es wurden farbkodierte Verschiebungskarten der Phantome erstellt, in denen die Kalkeinschlüsse als Regionen erhöhter Verschiebung zu erkennen waren. Die erhöhte Verschiebung entstand durch die Reflexion des Ultraschalls an den Kalkeinschlüssen. Der kleinste untersuchte und aufgefundene Kalkeinschluss hatte eine Größe von 0,4 mm3. Er war kleiner als die Voxelgröße von 1,3×1,3×4 mm3. Bei den Messungen mit der bewegungssensitiven Spin-Echo Sequenz wurden Verschiebungsgraphen erstellt. Es wurde dazu die Verschiebung entlang einer Linie an der Stelle des höchsten Schalleinflusses gegen die Tiefe im Phantom aufgetragen. Die Position der erhöhten Verschiebung stimmte mit der gemessenen Position der Kalkeinschlüsse im Phantom überein. Man konnte auch Kalkeinschlüsse auffinden, die sich hintereinander befanden. Simulationen mit der Finite Elemente Methode von einem einfachen Modell der Phantome zeigten qualitative Übereinstimmungen mit den Messungen. Dies erlaubt die Unterscheidung zwischen Kalk und Verfestigung.
Es wurden die ersten Untersuchungen in vivo an drei Probanden gemacht. Bei den Messungen mit der bewegungssensitiven Spin-Echo Sequenz wurden Verschiebungsgraphen erstellt. Mit der bewegungssensitiven Line-Scan Sequenz und synchronisierter Schallstrahlbewegung erhielt man Verschiebungsbilder nicht nur von Phantomen, sondern auch von der Brust.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/4636}
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