Hu, Kun: Chancen nachhaltiger Entwicklung altindustrialisierter Regionen in China, untersucht am Beispiel der Region Xuzhou. - Bonn, 2010. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-23581
@phdthesis{handle:20.500.11811/4685,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5N-23581,
author = {{Kun Hu}},
title = {Chancen nachhaltiger Entwicklung altindustrialisierter Regionen in China, untersucht am Beispiel der Region Xuzhou},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2010,
month = dec,

note = {Der Niedergang altindustrialisierter Regionen ist in den Industrieländern seit den 1970er Jahren ein auffälliges Phänomen. In den sog. „Entwicklungsländern“, zu denen sich die V. R. China selbst zählt, gibt es ebenfalls diesen Typ von Region, in der die Industrialisierung im landesweiten Vergleich sehr früh einsetzte und durch einen so hohen Industriebesatz geprägt war, dass man deren Branchenstruktur mit westlichen altindustrialisierten Regionen vergleichen kann. Der Transformationsprozess in China von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft veränderte jedoch seit den Reformen im Jahr 1978 die Rahmenbedingungen für die Entwicklung solcher altindustrialisierter Regionen gravierend. Ein großer Teil von ihnen schrumpfte und sah sich in den zurückliegenden 30 Jahren mit massiven wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Problemen konfrontiert.
Die vorliegende Dissertation versucht, den tiefgreifenden Wandel altindustrialisierter Regionen in den vergangenen Jahrzehnten in China am Beispiel der Region Xuzhou zu erklären, indem mithilfe der Theorie sozialer Systeme nach LUHMANN und des handlungsorientierten Ansatzes WERLENs in Verbindung mit der Regulationstheorie und dem Pfadabhängigkeitsansatz die Handlungen von entscheidungsrelevanten Akteuren in der Region während des Transformationsprozesses untersucht werden. Dabei wird aufgezeigt, wie die durch die Planwirtschaft und die alte Branchenstruktur angelegten Pfadabhängigkeiten die Handlungsrahmen der Akteure in der Region während des Transformationsprozesses einschränkten und Anpassungsversuche an die neuen Rahmenbedingungen scheitern ließen. Um eine nachhaltige Entwicklung der Region zu realisieren, ist es daher von Nöten, zukünftig eine Regionalentwicklungspolitik zu betreiben, die solche Pfadabhängigkeiten abbauen hilft. Dazu zeigt die Arbeit abschließend Wege auf.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/4685}
}

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