Utz, Karl-Heinz: Die taktile Feinsensibilität natürlicher Zähne : Eine klinisch-experimentelle Untersuchung. - Bonn, 2014. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-38636
@phdthesis{handle:20.500.11811/5948,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-38636,
author = {{Karl-Heinz Utz}},
title = {Die taktile Feinsensibilität natürlicher Zähne : Eine klinisch-experimentelle Untersuchung},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2014,
month = dec,

note = {In zwei Versuchsreihen wurde die Tastempfind1ichkeit natürlicher Zähne gemessen. Zuerst ermittelten wir den absoluten Tast-Schwel1enwert mit Hi1fe einer Joghurtspeise, in der ca. 0,3 Gewichtsprozent Aluminiumoxidkörner gleichmäßig vertei1t waren.
Der Schwellenwert betrug 15 µm (Medianwert), wobei männliche Probanden geringfügig kleinere Fremdkörper wahrnehmen konnten a1s weibliche Versuchspersonen. Bei mehreren Tests derselben Versuchsperson konnte der Schwellenwert durch Übungseffekte beeinflusst, jedoch nicht beliebig verkleinert werden.
In der zweiten Versuchsreihe untersuchten wir mit Hilfe von Kupferfolien das Tastvermögen bezahnter Probanden. Die absolute Tastschwelle ergab folgende Werte: Frontzähne, Prämolaren und Molaren 10 µm, Eckzähne 20 µm.
Die Berechnung der 50%-Sensibilität ergab für die Frontzähne 29 µm, für die Eckzähne 63 µm und für die Prämolaren und Mo1aren jeweils 17 µm. Geschlechtsabhängige sowie tagesrhythmische Schwanktungen der Tastempfindung konnten nicht nachgewiesen werden.
Die deutlich geringere Empfindlichkeit der Eckzähne gegenüber den anderen Zahnarten erfordert bei zukünftigen Tests weitere Aufmerksamkeit.
Bei beiden Versuchen war keine statistisch gesicherte Abhängigkeit der Tastempfindung der Probanden vom Alter, der Zahnführung, der Abgleitbewegung zwischen retraler Kontaktposition und maximaler Interkuspidation sowie der zahnärztlichen Versorgung der Zähne nachweisbar.
Beide Versuchsreihen testeten verschiedene Tastempfindlichkeiten und sind deshalb nicht gegeneinander austauschbar.
Aus praktischer Sicht bedeuten die Ergebnisse für den Zahnarzt, dass der okklusalen Äquilibrierung zahnärztlicher Arbeiten eine große Aufmerksamkeit gewidmet werden muss.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/5948}
}

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