Lang, Carl Philip: 2-dimensionales Speckle Tracking bei Patienten mit symptomatischer Mitralklappeninsuffizienz und MitraClip Prozedur. - Bonn, 2016. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-43639
@phdthesis{handle:20.500.11811/6662,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-43639,
author = {{Carl Philip Lang}},
title = {2-dimensionales Speckle Tracking bei Patienten mit symptomatischer Mitralklappeninsuffizienz und MitraClip Prozedur},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2016,
month = jun,

note = {Die Mitralklappeninsuffizienz (MI) gehört zu den häufigsten therapiebedürftigen Herzklappenerkrankungen und betrifft insbesondere ältere Menschen. Goldstandard für die Therapie der symptomatischen MI ist die herzchirurgische Mitralklappenrekonstruktion. Viele ältere Personen kommen aber aufgrund des hohen OP-Risikos und teils schwerer Begleiterkrankungen nicht für eine Operation in Frage. Diese Patienten können unter bestimmten, auch anatomischen, Voraussetzungen mit einem endovaskulären Verfahren behandelt werden, bei dem der sogenannte MitraClip (Abbott Vascular) die Klappensegel greift und so die Insuffizienz verringert.
Die vorliegende Studie widmete sich der Fragestellung, wie sich die myokardiale Funkti-on bei Patienten 6 Monate nach einer MitraClip Intervention verändert und ob der klinische Erfolg der Intervention mit der globalen und regionalen myokardialen Funktion korreliert. Die Analyse erfolgte mit Hilfe der 2-dimensionalen Speckle Tracking Echokardiographie (2-D STE). Zwischen 2011 und 2013 wurden prospektiv 61 Patienten mit funktioneller MI untersucht, bei denen eine MitraClip Implantation aufgrund einer symptomatischen MI durchgeführt wurde. Vor der Implantation und 6 Monate danach erfolgte eine transthorakale Echokardiographie (TTE) mit 2-D STE und Erfassung des globalen longitudinalen Strains (GLS) und des globalen radialen Strains (GRS).
6 Monate nach der MitraClip Implantation zeigte sich eine signifikante Verbesserung des GLS und des GRS, was auf ein positives ventrikuläres Remodeling schließen lässt. Die herkömmlichen echokardiographischen Parameter zur Erfassung der linksventrikulären (LV) Funktion, sowie die LV Volumina veränderten sich nicht, lediglich der systolische pulmonalarterielle Druck (sPAP) war 6 Monate nach der Clip-Implantation signifikant verringert. Klinische „Responder“ wurden definiert als Patienten mit einer Verbesserung des NYHA Status ≥ 1, und/oder einer Verbesserung der Leistung im 6-Minuten-Gehtest (6MWT) ≥ 25 %.
Bei Patienten, die eine klinische Verbesserung nach 6 Monaten zeigten, konnte eine signifikante Verbesserung des GLS dokumentiert werden, andere Strain Modalitäten und echokardiographische Parameter änderten sich allerdings nicht. Zusammenfassend scheint die Verbesserung des GLS nach einer MitraClip Behandlung ein möglicher Indikator für klinischen Erfolg zu sein.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/6662}
}

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