Monreal, Sarah: »Meine Reise ist ein Ereignis der Feder.« : Topographisch-intertextuelle Aspekte bei Christian Kracht, Josef Winkler und Felicitas Hoppe. - Bonn, 2017. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-48757
@phdthesis{handle:20.500.11811/7074,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-48757,
author = {{Sarah Monreal}},
title = {»Meine Reise ist ein Ereignis der Feder.« : Topographisch-intertextuelle Aspekte bei Christian Kracht, Josef Winkler und Felicitas Hoppe},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2017,
month = dec,

note = {Am Beispiel von Texten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur untersucht die Dissertation das Verhältnis von Text-Räumen im Sinne der Intertextualität und Räumen im manifesten Sinn. Die Arbeit beruht auf der Beobachtung, dass Texte, die die Formen und Funktionen der literarischen Raumdarstellung in den Mittelpunkt stellen, oftmals gleichzeitig über das Verfahren der Intertextualität – hier verstanden als die explizit bzw. implizit markierte Referenznahme auf literarische Vorläufertexte – organisiert sind. Das verbindende Glied stellt dabei das Motiv der Reise dar: Für die gegenwärtige Gattung der Reiseliteratur gilt, dass Reisen – und somit der Raum, den sich die Figuren auf ihre Reisen bzw. ›reisenderweise‹ erschließen – und (Inter-)Textualität in direkter Relation zueinander stehen. Obgleich ihrer divergierenden thematisch-inhaltlichen Ausprägungen organisieren sich die hier versammelten Texte des schweizerischen Autors Christian Kracht, des Österreichers Josef Winker sowie der deutschen Autorin Felicitas Hoppe einerseits über die raumbildende Praktik des Reisens, sie erzählen von Aufbrüchen und Heimkehr, von Überfahrten und Ankünften; andererseits zeugen sie von Reisen in fremde Textwelten im Sinne der Intertextualität, von der Reise als textueller Praxis, die ins ›Universum der Texte‹ führt. Sie fungieren somit als Ausdruck einer Literatur, die weder vor topographischen noch vor textuellen Grenzen Halt macht. Der Dissertation ist eine theoretische Einführung vorangestellt, die sich mit den unterschiedlichen Konzepten und Auffassungen von Raum/Räumlichkeit, Intertextualität sowie mit dem Begriff der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur auseinandersetzt. Die daran anschließenden Einzeltextanalysen beginnen mit Krachts Abenteuer- und Reiseroman Imperium, dessen räumliche und intertextuelle Strukturen in einen (Post-/Neo-)Kolonialismus- und Globalisierungsdiskurs eingebunden sind. Die darauf folgende Untersuchung widmet sich gleich mehreren Texten Winklers, in denen die dialektale Bezogenheit von heimatlichem Eigenraum und bereisten Fremdräumen mit dem Verhältnis der manifesten Texte zu den aufgesuchten Fremdtexten parallelisiert wird. Die Arbeit schließt mit der Analyse von Felicitas Hoppes fiktiver Autobiographie Hoppe: Die nicht-teleologischen Reisen der Protagonistin korrespondieren mit einem multiplen Identitätskonzept, das die Grenze zwischen Fakt und Fiktion verschwimmen lässt, was zudem über die zahlreichen Fälle von Pseudo-Intertextualität verstärkt wird.},
url = {https://hdl.handle.net/20.500.11811/7074}
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