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»Meine Reise ist ein Ereignis der Feder.«

Topographisch-intertextuelle Aspekte bei Christian Kracht, Josef Winkler und Felicitas Hoppe

dc.contributor.advisorStüssel, Kerstin
dc.contributor.authorMonreal, Sarah
dc.date.accessioned2020-04-23T14:20:01Z
dc.date.available2020-04-23T14:20:01Z
dc.date.issued22.12.2017
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/7074
dc.description.abstractAm Beispiel von Texten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur untersucht die Dissertation das Verhältnis von Text-Räumen im Sinne der Intertextualität und Räumen im manifesten Sinn. Die Arbeit beruht auf der Beobachtung, dass Texte, die die Formen und Funktionen der literarischen Raumdarstellung in den Mittelpunkt stellen, oftmals gleichzeitig über das Verfahren der Intertextualität – hier verstanden als die explizit bzw. implizit markierte Referenznahme auf literarische Vorläufertexte – organisiert sind. Das verbindende Glied stellt dabei das Motiv der Reise dar: Für die gegenwärtige Gattung der Reiseliteratur gilt, dass Reisen – und somit der Raum, den sich die Figuren auf ihre Reisen bzw. ›reisenderweise‹ erschließen – und (Inter-)Textualität in direkter Relation zueinander stehen. Obgleich ihrer divergierenden thematisch-inhaltlichen Ausprägungen organisieren sich die hier versammelten Texte des schweizerischen Autors Christian Kracht, des Österreichers Josef Winker sowie der deutschen Autorin Felicitas Hoppe einerseits über die raumbildende Praktik des Reisens, sie erzählen von Aufbrüchen und Heimkehr, von Überfahrten und Ankünften; andererseits zeugen sie von Reisen in fremde Textwelten im Sinne der Intertextualität, von der Reise als textueller Praxis, die ins ›Universum der Texte‹ führt. Sie fungieren somit als Ausdruck einer Literatur, die weder vor topographischen noch vor textuellen Grenzen Halt macht. Der Dissertation ist eine theoretische Einführung vorangestellt, die sich mit den unterschiedlichen Konzepten und Auffassungen von Raum/Räumlichkeit, Intertextualität sowie mit dem Begriff der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur auseinandersetzt. Die daran anschließenden Einzeltextanalysen beginnen mit Krachts Abenteuer- und Reiseroman Imperium, dessen räumliche und intertextuelle Strukturen in einen (Post-/Neo-)Kolonialismus- und Globalisierungsdiskurs eingebunden sind. Die darauf folgende Untersuchung widmet sich gleich mehreren Texten Winklers, in denen die dialektale Bezogenheit von heimatlichem Eigenraum und bereisten Fremdräumen mit dem Verhältnis der manifesten Texte zu den aufgesuchten Fremdtexten parallelisiert wird. Die Arbeit schließt mit der Analyse von Felicitas Hoppes fiktiver Autobiographie Hoppe: Die nicht-teleologischen Reisen der Protagonistin korrespondieren mit einem multiplen Identitätskonzept, das die Grenze zwischen Fakt und Fiktion verschwimmen lässt, was zudem über die zahlreichen Fälle von Pseudo-Intertextualität verstärkt wird.en
dc.language.isodeu
dc.rightsIn Copyright
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.ddc830 Deutsche Literatur
dc.title»Meine Reise ist ein Ereignis der Feder.«
dc.title.alternativeTopographisch-intertextuelle Aspekte bei Christian Kracht, Josef Winkler und Felicitas Hoppe
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-48757
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID4875
ulbbnediss.date.accepted08.07.2016
ulbbnediss.institutePhilosophische Fakultät : Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft
ulbbnediss.fakultaetPhilosophische Fakultät
dc.contributor.coRefereeNelles, Jürgen


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