Schehab, Wasim: Prädiktiver Wert von Herzfrequenzvariabilität und Herzfrequenzturbulenz für Vorhofflimmer-Rezidive nach Kryoballon-Pulmonalvenenisolation. - Bonn, 2018. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-51689
@phdthesis{handle:20.500.11811/7415,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-51689,
author = {{Wasim Schehab}},
title = {Prädiktiver Wert von Herzfrequenzvariabilität und Herzfrequenzturbulenz für Vorhofflimmer-Rezidive nach Kryoballon-Pulmonalvenenisolation},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2018,
month = oct,

note = {Die Herzfrequenzvariabilität und Herzfrequenzturbulenz sind starke unabhängige Prädiktoren für die erhöhte Mortalität bei Patienten mit struktureller Herzerkrankung. Diese beiden Parameter spiegeln die Baroreflex-vermittelte Sinusknoten Antwort sowohl nach VES als auch während der zeitbezogenen Herzfrequenzschwankungen wieder. Man kann mittels HRV und HRT den Status der kardialen vegetativen Autonomie analysieren. Unklar war bisher, ob durch eine Kryoablation zur Behandlung von VHF, die Ablation von autonomen Ganglien oder eine Verbesserung der kardialen Hämody-namik nach Etablierung von Sinusrhythmus, Einfluss auf das Baroreflexsystem genommen werden kann. Des Weiteren war nicht klar, ob o.g. Parameter in diesem Kollektiv valide gemessen werden können, um das Rezidivrisiko des VHF nach primär erfolgreicher Kryoablation vorhersagen zu können.
Zur Beantwortung dieser Fragestellungen wurden 60 Patienten (18 Frauen / 42 Männer) mit einem mittlerem Alter von 67,6 Jahren in der vorliegenden Studie retrospektiv analysiert, davon 37 mit initial paroxysmalem und 23 mit persistierendem VHF. Bei allen Patienten wurde als Therapie des VHF eine Kryoballon Pulmonalvenenisolation durchgeführt. 30 Patienten mit bekanntem Rezidiv wurden 30 gematchten Patienten ohne Rezidiv gegenübergestellt und hinsichtlich Parametern der HRV und HRT statistisch analysiert.
Die im Langzeit-EKG gewonnenen Parameter wurden postinterventionell im mittleren Intervall von ca. 20 Monaten analysiert.
Zusammengefasst zeigen die vorliegenden Ergebnisse, dass bei Patienten nach Kryoballon Pulmonalvenenisolation alle relevanten Parameter von HRV und HRT valide erhoben werden können, aber im Verlauf keinen signifikanten Unterschied aufweisen und somit keine Bedeutung in der Vorhersage eines Rezidivs von VHF nach PVI haben. Diese retrospektive Studie belegt somit als erste Untersuchung, dass die regelhafte Messung dieser Parameter daher nicht sinnvoll ist, um Rezidive von VHF vorhersagen und eine Risikogruppe identifizieren zu können.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/7415}
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