Ahrens, Sabrina: Dringlichkeitseinschätzung von hausärztlichen Notfallbesuchen in Altenheimen. - Bonn, 2019. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-55794
@phdthesis{handle:20.500.11811/7732,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-55794,
author = {{Sabrina Ahrens}},
title = {Dringlichkeitseinschätzung von hausärztlichen Notfallbesuchen in Altenheimen},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2019,
month = nov,

note = {Aufgrund des demographischen Wandels stellt die Versorgung von Patienten im Pflegeheim eine Herausforderung in den nächsten Jahren dar. Dabei werden insbesondere für die dringende Hausbesuche zunehmend ärztliche Ressourcen benötigt. Durch eine möglichst genaue Einschätzung der Dringlichkeit von Hausbesuchen könnten dringende Heimbesuche und damit ärztliche Zeitressourcen eingespart werden. Bisher liegen weder Studien über die Einschätzung der Dringlichkeit, noch über den Einsatz von Triage-Systemen vor. Die Urgent-Studie beschäftigt sich daher mit der Frage: Wie hoch ist die Dringlichkeitseinschätzung von Pflegekräften im Vergleich zur Dringlichkeitseinschätzung von Hausärzten bei notfallmäßig durchgeführten Besuchen im Altenheim?
Im Rahmen einer prospektiven Studie wurden Hausbesuche ausgewertet, die von den Hausärzten bei Anforderung als dringend eingestuft wurden. Bei der Dringlichkeitseinschätzung stuften die Hausärzte die Heimbesuche im Nachhinein durchschnittlich weniger dringend ein als die Pflegekräfte. Ein relevanter Anteil (42 %) der Notfallhausbesuche hätte in der URGENT-Studie ressourcenschonend innerhalb der Routineversorgung durchgeführt werden können. Symptomorientierte Triage-Systeme könnten eine mögliche Problemlösung sein und das Pflegepersonal und die Hausarztpraxen darin unterstützten, noch genauer die Dringlichkeit von Heimbesuchsanfragen einzustufen und damit Notfallheimbesuche einzusparen. Neben der Dringlichkeitseinschätzung wäre die Verbesserung der Kommunikation zwischen Ärzten und Pflegepersonal eine Möglichkeit, sowohl dringende Hausbesuche als auch Krankenhauseinweisungen und Notarzteinsätze zu verhindern. Aus Sicht der Pflegenden könnte die Kommunikation dabei durch eine möglichst geringe Anzahl an Heimärzten vereinfacht werden.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/7732}
}

Die folgenden Nutzungsbestimmungen sind mit dieser Ressource verbunden:

InCopyright