Birska, Sylwia: Branchenbezogene Risikobeobachtung im Arbeitsschutz : Möglichkeiten und Grenzen. - Bonn, 2019. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-54814
@phdthesis{handle:20.500.11811/8148,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-54814,
author = {{Sylwia Birska}},
title = {Branchenbezogene Risikobeobachtung im Arbeitsschutz : Möglichkeiten und Grenzen},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2019,
month = jun,

note = {Die Veränderungen in der Arbeitswelt schreiten unaufhaltsam voran. Durch den Einzug immer neuerer Technologen in den Arbeitsalltag, die Entgrenzung von Arbeit und Beruf sowie die alternde Bevölkerung ergeben sich stetig neue Sicherheits- und Gesundheitsrisiken für Beschäftigte. Die Kosten für arbeitsbedingte Erkrankungen und Schäden tragen nicht nur die Unternehmen und die gesetzliche Unfallversicherung sondern die gesamte Gesellschaft.
Die gesetzliche Unfallversicherung ist eine der beiden Säulen des deutschen Arbeitsschutzsystems, die dafür sorgt, dass Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren verhütet werden. Um Präventionsmaßnahmen proaktiv einleiten zu können, noch bevor es zu Unfällen oder Gesundheitsbeeinträchtigungen kommt, müssen arbeitsrelevante Trends und Entwicklungen der verschiedenen Branchen frühzeitig bekannt sein. Deshalb baute die Unfallversicherung das Risikoobservatorium (RO) auf, innerhalb dessen sie ihre Aufsichtspersonen branchenbezogen zu Risiken befragt.
Die vorliegende Arbeit evaluierte das RO und liefert somit einen Beitrag zur Qualitätssicherung nicht nur des RO sondern auch des Arbeitsschutzes. Sie hilft zudem Kosten zu senken, die die gesamte Gesellschaft zu tragen hat. Die zentrale Fragestellung dieser Evaluation beschäftigt sich damit, wie das Konzept des RO gestaltet sein sollte, sodass es organisatorisch optimal eingebettet ist und den Unfallversicherungsträgern handlungsrelevante Informationen – auch branchenorientiert – für ihre Präventionsarbeit liefert. Hierzu wurden ein Methodenmix aus qualitativen und quantitativen Methoden sowie der partizipative Ansatz gewählt.
Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass das RO eine wichtige Basis zur Erfassung branchenübergreifender Risiken darstellt und andererseits, dass Optimierungsbedarf besteht. Auf Grundlage aller Ergebnisse wurde ein modifiziertes Konzept des RO entwickelt.
Bedingt durch die teilweise Heterogenität der Unfallversicherungsträger fallen ihre Bedarfe und Bedürfnisse bezogen auf das RO unterschiedlich aus. Somit ist abschließend festzustellen, dass das Risikoobservatorium kein in vollem Umfang für alle Unfallversicherungsträger handlungsrelevantes Instrument darstellen kann.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/8148}
}

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