Blümel, Miriam Jolien: Merkur, Mars, Minerva und Co. - Zur Frage nach dem Einfluss der römischen Religion im germanischen Barbaricum. - Bonn, 2020. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-59906
@phdthesis{handle:20.500.11811/8681,
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author = {{Miriam Jolien Blümel}},
title = {Merkur, Mars, Minerva und Co. - Zur Frage nach dem Einfluss der römischen Religion im germanischen Barbaricum},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2020,
month = oct,

note = {Jenseits vom Rhein und den Provinzgrenzen der Germania inferior (Niedergermanien) und Germania superior (Obergermanien) lag der von den Römern als Germania magna oder Barbaricum bezeichnete Raum, dessen Funde im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen.
Römische Waren machten an den Grenzen des Imperiums nicht Halt. Denkbare Transferwege zu den germanischen Kulturgruppen sind Handel, Beutegut, Auszeichnung für militärische Dienste oder diplomatische Geschenke.
Ein großer Teil von römischen Objekten aus der archäologischen Sachkultur, welche im germanischen Barbaricum gefunden wurden, tragen Darstellungen von Szenen, die eindeutig der römisch-griechischen Mythologie entstammen oder religiöse Szenen aus dem römischen Kult veranschaulichen. Es handelt sich u.a. um Objekte, die zum Ess- und Trinkservice gehörten, um verzierte Terra Sigillata, um Götterstatuetten oder um verzierte Bestandteile militärischer Ausrüstung wie Schwertscheiden oder-klingen und Gürtelbeschläge. Der Gedanke ist nicht abwegig, dass der „barbarische“ Besitzer oder Betrachter dieser römischen Waren von den religiösen Darstellungen in irgendeiner Form kognitiv beeinflusst wurde.
Die vorliegende Dissertation spürt dieser Frage im Spiegel der archäologischen Funde nach. Teil I beschreibt sowohl die archäologisch- als auch die schriftlich überlieferte Ausgangssituation. Teil II legt das bis dato bekannte bzw. von der Autorin recherchierbare römische Fundmaterial im germanischen Barbaricum mit der Darstellung von religiösen oder kultischen Motiven in Katalogform vor, Teil III analog dazu das einheimische, germanische Fundmaterial, welches römische religiöse oder kultische Motive imitiert bzw. rezipiert. In Teil IV wird anhand ausgewählter Beispiele ein direkter Vergleich zwischen dem Bildschatz auf dem Fundmaterial aus dem Barbaricum mit den römischen Motiven gezogen. Teil V enthält die Zusammenfassung aller vorigen Teile und eine Einschätzung der Frage nach der Beeinflussung der germanischen Glaubensvorstellungen durch die Rezeption der römischen Götterwelt.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/8681}
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