Schroll, Barbara Christina: Interhospitaltransport von ARDS-Patienten unter Einsatz der Extrakorporalen Membranoxygenierung : eine retrospektive Observationsstudie über 6 Jahre. - Bonn, 2021. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-61888
@phdthesis{handle:20.500.11811/9026,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-61888,
author = {{Barbara Christina Schroll}},
title = {Interhospitaltransport von ARDS-Patienten unter Einsatz der Extrakorporalen Membranoxygenierung : eine retrospektive Observationsstudie über 6 Jahre},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2021,
month = apr,

note = {Die Therapie von Patienten mit ARDS stellt auch in der heutigen Zeit, in der modernste Behandlungsoptionen bestehen, eine große Herausforderung dar. Im Rahmen einer retrospektiven Datenanalyse untersuchten wir, ob ein standardisierter Transport unter laufendem extrakorporalem Lungenersatzverfahren ein vertretbares Risiko für Patienten mit schwerem Lungenversagen darstellt und somit eine Erweiterung des Therapieangebotes zur Verbesserung der Überlebenschancen auch überregional ermöglicht werden kann. Insbesondere wurde neben dem Behandlungserfolg der Fokus auf die transportlogistischen Aspekte gelegt.
Im Rahmen dieser Arbeit wurden die Daten von 97 Patienten aus dem Zeitraum von 2007 bis 2012 ausgewertet, die durch das ARDS & ECMO-Team des Universitätsklinikums Bonn aufgrund eines vorliegenden akuten Lungenversagens sowie unter Anwendung einer extrakorporalen Membranoxygenierung transportiert wurden. Wir erfassten epidemiologische Daten, die Beatmungssituation anhand von arteriellen Blutgasanalysen vor und nach dem Transport, sowie die unter Transport oder Anlage der ECMO aufgetretenen Komplikationen. Hierbei zeigte sich, dass es im Rahmen des Transportes dieser schwer kranken Patienten, welche überwiegend unter laufender extrakorporaler Membranoxygenierung transportiert wurden, keine schweren Komplikationen und keine Todesfälle zu verzeichnen gab. Im Rahmen der H1N1-Epidemie 2009 kam es zu einer Häufung des acute respiratory distress syndrome und in der Folge zeigte sich eine Zunahme der Transportzahlen in diesem Zeitraum. Obwohl die aktuelle Datenlage bezüglich Transport solcher schwer kranker Patienten sehr eingeschränkt ist, decken sich unsere Ergebnisse mit denen vergleichbarer Untersuchungen. Die vorliegende Untersuchung stellt insbesondere heraus, dass ein sicherer Transport schwer kranker Patienten, mit oder ohne laufendem extrakorporalem Verfahren, durch nicht mehr als zwei sehr gut ausgebildete medizinische Fachkräfte mit entsprechenden Qualifikationen durchgeführt werden kann. Es sind standardisierte Abläufe, optimale Vorbereitung der notwendigen Materialien und Verfügbarkeit der technisch und medizinisch erforderlichen Ausstattung vonnöten.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/9026}
}

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