Ewig, Benedikt Constantin Jakob: Tumormarker beim klarzelligen Nierenzellkarzinom: Welches Potential besitzen micro-RNAs?. - Bonn, 2021. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-62103
@phdthesis{handle:20.500.11811/9062,
urn: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-62103,
author = {{Benedikt Constantin Jakob Ewig}},
title = {Tumormarker beim klarzelligen Nierenzellkarzinom: Welches Potential besitzen micro-RNAs?},
school = {Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn},
year = 2021,
month = may,

note = {In der vorliegenden Arbeit wurden miR-210-3p, miR-362-3p, miR-378-3p, miR-193a-3p, miR-28-5p und miR-572 auf ihr Potential als Tumormarker beim klarzelligen Nierenzellkarzinom (ccRCC) untersucht. Aufgrund der positiven Studienergebnisse aus dem Vorfeld entscheiden wir uns für eine Validierung ebendieser microRNAs. Aktuell ist für das ccRCC noch kein spezifischer Tumormarker bekannt, ein Nierenzellkarzinom wird meistens per Zufall im Zuge anderer diagnostischer Untersuchungen wie einem CT oder einem Ultraschall entdeckt. Ein entsprechender Tumormarker würde nicht nur der Früherkennung eines ccRCC dienen, sondern auch bei der Differenzierung zwischen gutartigen und bösartigen Raumforderung der Niere helfen und als Verlaufsparameter nach der operativen Versorgung eines ccRCC fungieren.
Für diese Arbeit wurden die Seren von 45 Probanden analysiert, wobei 30 Proben der Gruppe der erkrankten Patienten und 15 Proben der Gruppe der gesunden Probanden zugeordnet werden konnten. Im Versuchsablauf wurden zunächst die micro-RNAs mittels Isolationsverfahren aus den Seren gewonnen. Nach der Umschreibung in cDNA und der Präamplifikation erfolgte schließlich mittels real-time PCR die Analyse der Sequenzen.
Während miR-362-3p und miR-210-3p zu keinem Zeitpunkt dieser Arbeit signifikant zwischen der GK und ccRCC unterscheiden konnte, gelang dies sowohl miR-378-3p, als auch miR-193a-3p. Bei ccRCC-Patienten wurde miR-378-3p in signifikant niedriger Konzentration nachgewiesen. Allerdings ergaben sich lediglich eine Sensitivität von 76,6 % und eine Spezifität von 60,0 %, sowie eine AUC = 0.682. Ein ähnliches Bild ergab sich für miR-193a-3p, welche bei signifikant vermehrter Expression in den ccRCC-Seren zwischen beiden Gruppen einen eindeutigen Unterschied ausmachen konnte. Jedoch sind auch hier die Sensitivität (63,3 %), die Spezifität (73,3 %) und die AUC (0.699) gering. Diese Werte sind für einen potentiellen Tumormarker als zu niedrig zu beschreiben, weshalb von einer weiterführenden Untersuchung abgesehen wurde. Keine der microRNAs war mit einem fortgeschrittenen Tumorstadium oder einem niedrigen Differenzierungsgrad assoziiert.},

url = {http://hdl.handle.net/20.500.11811/9062}
}

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