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The Role of Mtss1 in Cortical Development

dc.contributor.advisorSchilling, Karl
dc.contributor.authorWagner, Clemens
dc.date.accessioned2026-01-26T17:23:27Z
dc.date.available2026-01-26T17:23:27Z
dc.date.issued26.01.2026
dc.identifier.urihttps://hdl.handle.net/20.500.11811/13846
dc.description.abstractThe role of the membrane-shaping and actin-scaffolding protein Mtss1 in the central nervous system (CNS) is being unravelled more and more. Previous publications investigating malformations that arise under deficiency of Mtss1 put great emphasison the cerebellum and hippocampus. However, a salient consequence of Mtss1 knock-out (KO), namely reduced thickness of the cerebral cortex, has to mynknowledge gone unexplained so far. As a novel feature of the Mtss1-KO phenotype, I report alterations to the pools of neural progenitor cells, which give rise to thencerebral cortex: Numbers of Tbr2-expressing neurogenic intermediate progenitor cells are increased in the brains of mice in late embryonic and perinatal development. At the same time, expression of glial markers and genes associated with apoptosis are reduced, and in the neurogenic germinal zones, more cells are in a proliferative state. Furthermore, expression of Egfr, which is a player in neuro- and gliogenesis, and is known to be controlled by Mtss1 in other contexts, is also affected. In adult Mtss1 KO mice, reduced cortical thickness goes along with reduced cell numbers and increased expression of glial marker Gfap, which both are features of Egfr deficiency. Taken together, these findings seem to suggest an Egfr-related disruption of neocortical development as a result of Mtss1 deficiency.en
dc.description.abstractWelche Rolle das membranverformende und aktinmodulierende Protein Mtss1 im Zentralnervensystem spielt, kommt mehr und mehr zu Tage. Frühere Publikationen zu den Fehlbildungen, die aus einem Fehlen von Mtss1 entstehen, befassten sich hauptsächlich mit dem Kleinhirn und dem Hippocampus. Eine hervorstechende Konsequenz des Knockouts von Mtss1 in Mäusen blieb jedoch meines Wissens bislang unerklärt: Die im Vergleich zu Wildtypmäusen reduzierte Dicke der Großhirnrinde. In dieser Arbeit zeige ich, dass mit einem Knockout von Mtss1 eine veränderte Zusammensetzung des Vorrats neuraler Vorläuferzellen einhergeht, welche im Lauf der Entwicklung die Großhirnrinde bilden. Insbesondere ist die Zahl Tbr2-exprimierender sogenannter „intermediate progenitor cells“ in der späten embryonalen und frühen postnatalen Entwicklung erhöht. Diese Zellen sind für die Bildung eines bedeutenden Anteils der Neurone in der Großhirnrinde verantwortlich. Gleichzeitig ist die Expression von Genen die mit Gliazellen oder Apoptose, einer Form des programmierten Zelltodes assoziiert sind, reduziert. In der von neuralen Vorläuferzellen besiedelten Ventrikular- und Subventrikularzone findet sich zudem eine höhere Zahl an Zellen, die sich in einem proliferierenden Zustand zu befinden scheinen. Darüber hinaus ist die Expression von Egfr, einem Protein das von großer Bedeutung für die Proportionalität der Bildung von Glia und Neuronen ist, vom Knockout von Mtss1 ebenfalls beeinflusst. Aus der Krebsforschung ist bekannt, dass Interaktionen zwischen Mtss1 und Egfr möglich sind. Für die erwachsene Maus zeigen meine Daten, dass die verringert Dicke der Großhirnrinde in Knockoutmäusen mit verringerter Zellzahl und verstärkter Expression von Gfap, eines mit verschiedenen Gliazellen assoziierten Gens einhergeht. Dieser Phänotyp ähnelt insgesamt den Erscheinungen, die auch Mäuse mit verringerter Egfr-Expression zeigen, weshalb ich vermute, dass die Mechanismen hinter den Fehlbildungen der Großhirnrinde bei Mtss1-Knockout mit einer gestörten Funktion oder Verteilung von Egfr zusammenhängen.de
dc.language.isoeng
dc.rightsNamensnennung 4.0 International
dc.rights.urihttp://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.subjectMtss1
dc.subjectMim
dc.subjectEntwicklungsbiologie
dc.subjectEmbryologie
dc.subjectGroßhirnrinde
dc.subjectHistologie
dc.subjectEgfr
dc.subjectErbB1
dc.subjectNeurogenese
dc.subjectGliogenese
dc.subjectMtss1
dc.subjectMim
dc.subjectDevelopmental Biology
dc.subjectEmbryology
dc.subjectCerebral Cortex
dc.subjectHistology
dc.subjectEgfr
dc.subjectErbB1
dc.subjectNeurogenesis
dc.subjectGliogenesis
dc.subject.ddc570 Biowissenschaften, Biologie
dc.subject.ddc610 Medizin, Gesundheit
dc.titleThe Role of Mtss1 in Cortical Development
dc.typeDissertation oder Habilitation
dc.publisher.nameUniversitäts- und Landesbibliothek Bonn
dc.publisher.locationBonn
dc.rights.accessRightsopenAccess
dc.identifier.urnhttps://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5-87578
ulbbn.pubtypeErstveröffentlichung
ulbbnediss.affiliation.nameRheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
ulbbnediss.affiliation.locationBonn
ulbbnediss.thesis.levelDissertation
ulbbnediss.dissID8757
ulbbnediss.date.accepted12.01.2026
ulbbnediss.instituteMathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät : Fachgruppe Biologie / Institut für Zellbiologie (IZB)
ulbbnediss.fakultaetMathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät
dc.contributor.coRefereeKirfel, Gregor


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