Kahlert, Uta: Buch des Rhazes über Kinderkrankheiten : Übersetzung des Liber de morbis infantium in den Opera exquisitiora (Basel 1544) und Sammlung der Rezepturen für zusammengesetzte Arzneimittel im Kontext lateinischer pädiatrischer Wiegendrucke und ausgewählter pharmazeutischer Fachliteratur des 16. Jahrhunderts. - Bonn, 2015. - Dissertation, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Online-Ausgabe in bonndoc: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:5n-40108
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note = {Von dem berühmten persischen Arzt und Philosophen Rhazes (865-925) ist in lateinischer Sprache ein Traktat über Kinderkrankheiten überliefert. Der Text des Liber de morbis infantium mit 24 Kapiteln, entnommen aus dem Sammelband Rhazes: Opera exquisitiora (Basel 1544) wird in die deutsche Sprache übersetzt. Die insgesamt 69 Rezepturen für zusammengesetzte Arzneimittel (Composita) werden nach Kapiteln aufgeführt und mit Textstellen in lateinischen pädiatrischen Wiegendrucken verglichen.
Parallelrezepturen bei Paulus Bagellardus: Libellus de egritudinibus infantium (Padua 1472) und bei Cornelius Roelans von Mecheln: Libellus egritudinum infantium (Loewen 1483/1484) werden in lateinischer Fassung und mit genauer Fundstelle aufgeführt. Als Ergebnis stellt eine Übersichtstabelle dar, dass 38% der Rezepturen für Kinderarzneimittel bei Rhazes von Bagellardus  und sogar 92% von Roelans von Mecheln tradiert werden. Dies ist ein Beleg für das Fortleben des Arabismus in der Medizin.
In einem Glossar erfolgt eine kurze Beschreibung der von Rhazes erwähnten 102 Ingredienzen (77 pflanzliche, 16 tierische, 7 mineralische, 2 Elemente). Gleichfalls wird deren Nennung in der gedruckten Taxe Dresden (1553), der ausführlicheren Taxe Worms (1582) und im ersten amtlichen Arzneibuch Dispensatorium Nürnberg (1546) erkennbar gemacht. Im Anhang findet sich die Wiedergabe des Liber de morbis infantium (S. 509-517) und der Rezepturfür „theriaca magna“ (S. 188), deren schrittweise Herstellung übersetzt wird.},

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